
Generationszoff im Dschungelcamp
„Die Männer verweichlichen so krass“
Aktualisiert am 05.02.2026 – 22:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Dschungelcamp treffen nicht nur unterschiedliche Typen aufeinander, auch mehrere Generationen leben hier unter einem Palmendach. Nicht immer ohne Stress.
An Tag 14 liegen im australischen Busch die Nerven blank. Wenig Essen, wenig Schlaf und Mitmenschen, mit denen man sich nicht unbedingt versteht. Konfliktpotenzial birgt unter anderem auch das unterschiedliche Alter und das damit einhergehende Verständnis für manche Dinge.
Simone Ballack berichtete im Camp zum Beispiel von ihrer beruflichen Karriere. Sie habe in der Apotheke und in der Gastronomie, teils sogar doppelt am Tag, mittags und abends, gearbeitet. Hubert Fella erzählte ebenfalls von seinen Anfängen in der Berufswelt. Er stand als Händler im Supermarkt, habe Rasen gemäht oder die Straße gekehrt.
Der jüngeren Generation trauen die älteren im Camp so viel Einsatz nicht zu. „Ich habe manchmal fünf Jobs gleichzeitig gehabt und heute brechen sie nach einer Acht-Stunden-Schicht alle zusammen“, meinte Ballack. Die „Jungen“ könnten nicht einmal „zwei Stunden länger“ bleiben. „Es ist wirklich so, dass die heute sehr wenig Disziplin mitbringen. Die sind mit anderen Sachen zufrieden. Die chillen gerne und das ist denen einfach wichtiger“, stellte die 49-Jährige fest.
Anstoß für den Gräuel war unter anderem das Verhalten von Ariel. Sie ruhte sich auf ihrer Pritsche aus. Fella und Ballack ermahnten sie mehrmals, nicht zu schlafen, weil das ein Regelverstoß sei. Bei zu vielen Verstößen müssen die Stars ihre Luxusgegenstände abgeben. „Ich möchte in meinem Bett liegen und das ist mein Recht“, reagierte Ariel gelassen auf die Ermahnungen ihrer Mitcamper.
Im Dschungeltelefon regte sich Fella darüber auf. Ariel müsse immer sofort gegen denjenigen schießen, der sie kritisiert. Man könne gar kein Machtwort sprechen. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass er sich im jungen Alter so nicht verhalten hätte. „Wir sind früher richtig rangenommen worden“, erklärte er. Ballack fügte hinzu: Die Jugend müsse mehr motiviert und „nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst“ werden.









