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Home » Silvester und Neujahr in Deutschland: Nabu-Chef Krüger fordert Böllerverbot
Politik

Silvester und Neujahr in Deutschland: Nabu-Chef Krüger fordert Böllerverbot

Von zeit-heute.deJanuar 1, 20264 Min Gelesen
Silvester und Neujahr in Deutschland: Nabu-Chef Krüger fordert Böllerverbot
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Silvester und Neujahr in Deutschland: Nabu-Chef Krüger fordert Böllerverbot

Wie gehen Sie damit um, wenn Naturschutzargumente plötzlich von AfD-Anhängern genutzt werden?

Unser Maßstab ist klar: Wir arbeiten wissenschaftsbasiert. Wenn Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern unsere fachlichen Argumente teilen, ändert das nichts an unserer Position. Einen Schulterschluss gibt es aber nicht. Die AfD lehnt unsere Arbeit grundsätzlich ab, stellt wissenschaftliche Erkenntnisse wie den menschengemachten Klimawandel infrage und greift Umweltverbände regelmäßig an. Mit dieser Partei gibt es für uns keine Zusammenarbeit.

Was erleben Ehrenamtliche denn vor Ort?

Vor Ort erleben unsere Ehrenamtlichen oft Ablehnung – teils schon gegenüber der bloßen Existenz des Nabu – bis hin zu üblen Beleidigungen. Manchmal gibt es auch Vereinnahmungsversuche durch AfD-Vertreter. Beides ist schwierig und muss geklärt werden. Wir zwingen niemanden in Konfrontationen. Ehrenamtliche sollen keine politischen Konflikte auf der Straße austragen müssen. In manchen Regionen, gerade in Ostdeutschland, ist der Druck besonders hoch. Dafür haben wir großes Verständnis.

Neben Ehrenamtlichen sind Sie auf Spenden angewiesen. Wie hat sich die Spendensituation des Nabu im Jahr 2025 entwickelt?

Sehr positiv. Der deutsche Spendenmarkt stagniert eigentlich seit Jahren. Aber die Nabu-Spenden sind im vergangenen Jahr erneut leicht gewachsen. Wir sehen ein hohes Vertrauen der Spenderinnen und Spender für das, was wir machen, und wohin das Geld am Ende fließt. Es geht um Moore, um Renaturierungen, um die untere Havel. An der Aller sind wir aktiv, am oberen Rhein. Das sind sehr konkrete Artenschutzprojekte. Und das macht für mich den Nabu aus. Das eine ist, auf Bundesebene aktiv zu ein. Das andere ist, Schippe und Spaten in die Hand zu nehmen. Und nicht zu vergessen: das Fernglas.

Sie spielen auf die Vogelzählung an, zu der der Nabu zweimal jährlich aufruft, einmal als „Stunde der Gartenvögel“ und als „Stunde der Wintervögel“. Haben Sie einen Lieblingsvogel?

Der Kiebitz. Ein toller Vogel, bunt und kapriolend, den ich auf dem Bauernhof meines Großvaters immer bewundern durfte. Aber jeder Ornithologe wird bestätigen: Es gibt keinen Vogel, der nicht spannend ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, dass ab Mitte Februar der Gesang langsam zunimmt. Und ab März bin ich draußen und erfasse die Vögel für wissenschaftliche Programme. Das ist meine persönliche Winterwende.

Vergrößern des Bildes
Mitglieder des Nabu gehen bei einer Vogelzählung durch Bochum (Archivbild). (Quelle: Jörg Schimmel/imago-images-bilder)

Für die Vogelzählung sind Sie auf viele Ehrenamtler angewiesen. Das Thema Ehrenamt für die Gesellschaft spielt derzeit in Deutschland wieder eine größere Rolle. Der Bund plant einen neuen Wehrdienst. Was halten Sie von der Idee, dass junge Menschen anstatt zur Bundeswehr auch zum Nabu gehen können?

Das halte ich für eine sehr gute Idee, und diese Modelle werden auch jetzt schon diskutiert. Es gibt ja heute schon das Freiwillige Ökologische Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Da bieten wir etliche Stellen an. Aber nach dem Wehrdienstgesetz wird auch die Diskussion über ein Zivildienstgesetz wieder aufflammen.

Ein Zivildienst beim Nabu wäre also denkbar?

Definitiv! Ich bin für einen verpflichtenden Zivildienst, der auch beim Nabu möglich wäre. Ich weiß, dass das für viele junge Menschen eine Herausforderung wäre. Aber ich habe den Zivildienst als wahnsinnig prägende Zeit wahrgenommen. Der Klimawandel wird uns in der Zukunft stark fordern, sei es durch Dürren, Brände oder Starkregen. Beim Zivildienst einen Fokus auf ökologische Resilienz zu legen, halte ich für sehr sinnvoll.

Sie sind einer der obersten Naturschützer Deutschlands, gehen aber privat auf die Jagd. Wie passt das zusammen?


Anführungszeichen


Ich bin für einen verpflichtenden Zivildienst.


jörg-andreas krüger


Es geht beim Jagen ja nicht um den Spaß am Töten von Tieren, sondern um Wildmanagement im Wald. Wir haben Schalenwild-Populationen wie Rehe oder Wildschweine, die sich sehr gut an das Leben hier angepasst haben. Aber zu viele dieser Tiere sorgen dafür, dass sich ein Wald niemals verjüngen kann. Wenn man also versucht, einen Wald klimaresilienter aufzustellen und dafür neue Bäume pflanzt, die sofort kahl gefressen werden, ist das ein Problem. Und das tue ich auch selbst in zwei Jagdrevieren. Naturschutz muss ab und zu auch die Waffe sein.

Bekommen Sie von Ihren Mitgliedern für diese Haltung nicht viel Kritik?

Wir bekennen uns als Verband zur Jagd, sofern sie ökologisch nachhaltig, also unter anderem bleifrei ist. Aber sie muss nach klaren Regeln ablaufen. Ich würde niemals ohne Grund Tiere töten.

Sie sind nicht nur Jäger, Sie essen auch das Fleisch, das Sie selbst erlegt haben. Würde es einem Nabu-Präsidenten nicht gut zu Gesicht stehen, vegetarisch zu leben?

Wir hatten das Thema Verbotskultur ja schon. Ich finde, an einem moderaten Fleischkonsum, wie ihn die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, gibt es nichts auszusetzen. Einen Döner oder eine Currywurst, das mache auch ich mal. Aber ich brauche es nicht jeden Tag.

Herr Krüger, vielen Dank für das Gespräch!

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