
Nach Abnahme von 50 Kilo
Martina Reuter: „Tatsächlich habe ich Jobs verloren“
15.02.2026 – 21:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach ihrer Gewichtsabnahme ist sie auf vielen Ebenen glücklich. Doch anfangs brachte die Veränderung auch Probleme für Martina Reuter mit sich.
Rund 50 Kilogramm hat Martina Reuter in den vergangenen zwei Jahren abgenommen. Doch mit ihrer Abnehmreise gingen nicht nur positive Effekte einher. Die Moderatorin beim „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ wurde auch mit einigen negativen Reaktionen konfrontiert, wie sie jetzt verriet.
Martina Reuter sagte zu Gala“: „Tatsächlich habe ich auch Jobs verloren und hatte oft das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen.“ Bewusst habe sie anfangs niemandem von ihrer Abnahme und ihrer Diät erzählt, so Reuter. „Ich hatte Angst, dass es geschäftsschädigend ist, weil ich ja jahrelang auch die ‚Curvy-Vorzeigefrau‘ war.“ Zwar war ihre Gewichtsabnahme in gewisser Weise tatsächlich nachteilig. Doch Reuter stellte klar: „Meine Gesundheit ist wichtiger als meine Karriere. Ich habe bewusst dieses Risiko in Kauf genommen. Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf.“
Und wirklich eröffneten sich für die Österreicherin neue berufliche Möglichkeiten. „Ich habe unter anderem einen Job bei der Fashion Week in New York bekommen. Und aus einer Show wurden dann plötzlich ganz viele“, berichtete sie. Zudem entdeckte Reuter das Bodybuilding für sich und nahm an Wettkämpfen teil. „Ich habe bei meinem ersten Wettkampf sofort den vierten Platz in meiner Klasse gemacht. Das hat unglaublich Spaß gemacht!“
Der Wendepunkt in Reuters Leben kam am 17. März 2024. „Ich war beim Frauenarzt zu einer ganz normalen Kontrolle, und der Arzt sagte mir, mein Cholesterin sei sehr hoch“, erklärte sie. An diesem Tag wurde Martina Reuter klar: „Es geht nicht nur um das Aussehen, sondern um meine Gesundheit.“ Nach dem Arztbesuch folgte ein Geburtstagsessen bei ihrer Mutter mit Schnitzel, Torte und Chips. „Am Abend bin ich nach Hause gegangen und dachte: ‚Es reicht. Ich kann so nicht mehr sein'“, schilderte sie den Moment der Entscheidung.










