
Sicherheitsvorfall
Flughafen Köln/Bonn muss vorübergehend Betrieb einstellen
Aktualisiert am 13.02.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Flugbetrieb am Airport Köln/Bonn muss am frühen Morgen unterbrochen werden. Der Flughafen meldet eine polizeiliche Maßnahme.
Kein Start möglich: Der Flughafen Köln/Bonn hat am Freitagmorgen vorübergehend den Flugbetrieb einstellen müssen. Auf der Webseite des Airports war von einer polizeilichen Maßnahme die Rede. Wie der WDR berichtete, handelte es sich um einen Sicherheitsvorfall.
Um 6.37 Uhr seien die Luftsicherheits-Kontrollstelle geschlossen und der Sicherheitsbereich des Terminals 1 und 2 durch die Bundespolizei geräumt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Etwa zweieinhalb Stunden waren dadurch keine Abflüge möglich. Während dieser Zeit beruhigte die Polizei: Es bestehe keine Gefahr für Leib und Leben von Menschen, es handele sich um eine vorsorgliche Maßnahme.
Nach zweieinhalb Stunden dann die Entwarnung: Der Sicherheitsbereich konnte wieder geöffnet werden. „Die Flugreisenden strömen jetzt in den Bereich der Luftsicherheitskontrollstelle, werden erneut kontrolliert und können dann ihre Flugreise antreten“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur.
Dem Vernehmen nach war eine Tasche, die beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte, direkt an den Besitzer ausgehändigt worden. „Grund war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik“, teilte der Flughafen mit.
Ein Sprecher des Flughafens sagte, etwa ein Dutzend Flüge seien von der Sperrung betroffen gewesen. Diese würden sich nun verspäten, von Streichungen sei ihm bisher aber nichts bekannt. Landungen seien von der Sperrung des Sicherheitsbereichs nicht betroffen gewesen, diese hätten stattfinden können.









