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Home » Sicherheitskräfte töten Drogenboss „El Mencho“
Panorama

Sicherheitskräfte töten Drogenboss „El Mencho“

By zeit-heute.deFebruar 24, 20262 Mins Read
Sicherheitskräfte töten Drogenboss „El Mencho“
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„El Mencho“

Sicherheitskräfte töten mächtigsten mexikanischen Drogenboss

Aktualisiert am 22.02.2026 – 19:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Fahndungsplakat nach „El Mencho“ (Archivbild): Nun ist der Drogenboss wohl getötet worden. (Quelle: K.C. Alfred via www.imago-images.de/imago)

„Der Herr der Hähne“ war jahrelang auf der Flucht. Nun ist der Anführer des Kartells Jalisco nach Medienberichten von mexikanischen Sicherheitskräften getötet worden.

Mexikos mächtigster Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes, aka „El Mencho“, ist Medienberichten zufolge von mexikanischen Sicherheitskräften getötet worden. Die USA hatten eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt. Der Ex-Polizist führte seit 2011 das von ihm gegründete Drogenkartell Jalisco Nueva Generación (CJNG) an.

Über den Tod berichteten mexikanische Medien unter Berufung auf Behörden. Sicherheitskräfte operierten in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco, die eine starke Reaktion von mutmaßlichen Bandenmitgliedern auslöste, wie Gouverneur Pablo Lemus auf X mitteilte. In mehreren Bundesstaaten, darunter in Jalisco, Michoacán, Aguascalientes, Tamaulipas und Guanajuato, wurden Straßen mit brennenden Autos, Lastwagen und Bussen gesperrt. Auch wurden Feuer in Apotheken und kleinen Einzelhandelsgeschäften gelegt.

In der von Touristen beliebten Stadt Puerto Vallarta an der Pazifikküste waren in Videos brennende Autos und große schwarze Rauchwolken zu sehen, die zwischen den Gebäuden aufstiegen. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Auch die US-Botschaft in Mexiko gab eine Sicherheitswarnung für US-Bürger aus. Aufgrund laufender Sicherheitsoperationen und Straßensperren sollten US-Bürger an den betroffenen Orten bis auf weiteres in ihren Unterkünften bleiben, hieß es.

Die US-Regierung hatte das extrem gewalttätige Drogenkartell von „El Mencho“ als ausländische Terrororganisation eingestuft. Das von ihm geführte Verbrechersyndikat ist nach Angaben der US-Behörden eine transnationale Organisation mit Verbindungen bis nach China und Australien. Neben dem Handel mit Fentanyl ist sie demnach auch in Erpressung, Schleusung von Migranten, Diebstahl von Öl und Mineralien sowie Waffenhandel verwickelt.

„El Mencho“ wurde 59 Jahre alt. Er wurde am 17. Juli 1966 in Aguililla geboren, einer armen Gemeinde im westlichen Bundesstaat Michoacán. In der mexikanischen Unterwelt wurde er wegen seiner Vorliebe für Hahnenkämpfe der „Herr der Hähne“ genannt. Sein weiterer Spitzname, „El Mencho“, soll eine Ableitung seines Vornamens Nemesio sein. Zahlreiche Narco-Lieder, „narcocorridos“ genannt, feiern seine kriminellen Machenschaften.

„El Mencho“, der ein unauffälliges Leben führte, soll ein Milliardenvermögen besitzen und Geld mit Immobilien, Viehzucht und Musikgeschäften gewaschen haben.

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