
Obwohl er ein Tor vorbereitet
Fans spotten über Bayern-Stürmer
Aktualisiert am 04.01.2026 – 10:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Im ersten Achtelfinale führt zunächst der Sudan. Dann dreht das Team des Senegal die Partie. Beteiligt ist auch ein Bayern-Stürmer – der dennoch kritisiert wird.
Der Münchner Nicolas Jackson darf mit dem Senegal weiter auf den zweiten Triumph beim Afrika-Cup hoffen. Der Mitfavorit zog mit dem 3:1 (2:1) über den Sudan ins Viertelfinale beim Turnier in Marokko ein. Nach dem Rückstand durch Aamir Abdallah (6. Minute) drehte Pape Alassane Gueye (29./45.+3) mit zwei Treffern die Partie zur Halbzeit zugunsten des Senegal. Ibrahim Mbaye (77.) entschied die Partie in Tanger.
Damit wird Jackson dem FC Bayern vorerst noch weiter fehlen. Nächster Gegner ist am Freitag Mali, das sich nach einem frühen Platzverweis mit 3:2 im Elfmeterschießen gegen Tunesien durchsetzte. Nach späten Toren in der normalen Spielzeit hatte es nach der Verlängerung 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.
Der Sudan ging mit der ersten guten Aktion sehenswert in Führung. Abdallah schlenzte den Ball mit links unerreichbar hoch ins lange Eck. Auch danach blieb der Außenseiter bei seinen Vorstößen gefährlich, während sich das Team des Senegals um den Ausgleich bemühte.
Der frühere Bayern-Profi Sadio Mané traf den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig, sein Versuch ging über das Tor (16.). Jackson hatte dann die bis dahin beste Chance auf das 1:1, scheiterte allerdings an Sudans Torhüter Monged Elneel (29.). Bei den eigenen Fans kam die Szene gar nicht gut an.
In den sozialen Medien spotteten die Anhänger: „Wer immer noch an Nicolas Jackson glaubt, steht offensichtlich auf toxische Beziehungen“ und „Große Spieler erfordern Killer. Nicolas Jackson ist keiner“, schrieben Nutzer. Kurz darauf schoss Gueye dann flach von der Strafraumgrenze aus zum 1:1 ein. Nach Zuspiel von Jackson gelang erneut Gueye per Direktschuss auch das Tor zur Führung.
Der kurz zuvor verwarnte Jackson wurde in der 53. Minute ausgewechselt. Das Weiterkommen geriet nicht mehr groß in Gefahr, der gerade eingewechselte Mbaye erzielte nach einem Konter dann den dritten Treffer.










