
Kurzes Gastspiel am Flughafen
Seltener Airbus landet unplanmäßig in Düsseldorf
Aktualisiert am 13.01.2026 – 19:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Airbus Beluga XL macht wegen des schlechten Wetters am eigentlichen Zielort einen ungeplanten Stopp in Düsseldorf. Die auffällige Frachtmaschine ist ein seltener Anblick.
Im rheinischen Dauerregen ist am Montagnachmittag (12. Januar) ein seltener Gast überraschend am Düsseldorfer Flughafen gelandet. Wie ein Sprecher des Airports auf Anfrage der Düsseldorfer Lokalredaktion von t-online bestätigte, legte ein Airbus Beluga XL einen unplanmäßigen Stopp in der NRW-Landeshauptstadt ein.
Die Maschine des europäischen Flugzeugbauers gibt es weltweit sechsmal. Der Airbus Beluga XL wird in der Regel nur für Transportflüge zwischen den Airbus-Standorten verwendet. Die Maschine war laut Aufzeichnungen des Flugdatendienstes „Flightradar24“ am Montag in Madrid gestartet und auf dem Weg nach Hamburg-Finkenwerder.
In Richtung Norden überflog das walförmige Transportflugzeug laut „Flightradar“ zunächst die baskische Küstenstadt San Sebastian und flog dann am französischen Bordeaux vorbei. Westlich von Paris ging es weiter über Belgien und die Niederlande nach Deutschland. Kurz vor Bremerhaven änderte sich dann jedoch der Kurs. Anstatt Hamburg anzusteuern, setzte der Pilot zur Rechtskurve an und flog an Bremen vorbei über Münster zum Düsseldorfer Flughafen.
Der Sprecher des Airports erklärte t-online die Kursänderung: „Aufgrund der Wetterlage am Zielort entschied sich die Crew vorsorglich, in Düsseldorf zu landen.“ Der Aufenthalt in der NRW-Landeshauptstadt habe anschließend rund zwei Stunden gedauert, in dieser Zeit sei die Beluga betankt und für den weiteren Flug vorbereitet worden. „Um 18.16 Uhr startete das Flugzeug von Düsseldorf aus weiter nach Toulouse“, berichtete der Flughafensprecher.
Der Airbus Beluga XL ist ein beliebtes Fotomotiv bei Flugzeugkennern, da die Maschinen in der Regel selten von ihren geplanten Flugrouten abweichen. So fliegt die Beluga XL auch in den meisten Fällen nicht über Nordrhein-Westfalen, sondern deutlich weiter westlich über Belgien und die Niederlande nach Hamburg. Ein „Wal“ über in Düsseldorf ist also eine echte Seltenheit.










