Schwerlasttransporter geht in Flammen auf
Polizei riegelt wichtige Autobahn ab
Aktualisiert am 31.03.2026 – 10:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Schwerlasttransporter geht auf der Autobahn in Flammen auf. Der Fahrer kann sich retten, doch der Brand hat auch mehrere Stunden danach noch massive Auswirkungen.
Auf der A3 an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg ist in der Nacht zum Dienstag gegen 2 Uhr ein Schwerlasttransporter in Brand geraten. Dabei sei das Fahrzeug komplett ausgebrannt, erklärte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von t-online. Die Fahrbahn sei deshalb ab etwa einem Kilometer vor der Anschlussstelle Marktheidenfeld in Richtung Frankfurt am Main voll gesperrt, hieß es weiter.
Wegen der starken Rauchentwicklung hätte in der Nacht zeitweise auch die Gegenfahrbahn abgeriegelt werden müssen. Diese sei mittlerweile aber wieder frei, erklärte er weiter. Der 60-jährige Fahrer des Schwerlasttransporters blieb bei dem Unfall unverletzt. Er habe zuvor technische Probleme bemerkt und den Sattelzug auf dem Standstreifen geparkt und sei ausgestiegen. Kurz darauf habe das Fahrzeug in Vollbrand gestanden.
Da das Fahrzeug erst abgeschleppt werden könne, wenn die 60 Tonnen schwere Ladung, ein Maschinenteil, umgeladen worden ist, werde die Vollsperrung noch mindestens bis zum Mittag dauern. Bereits gegen 8 Uhr hat sich laut Daten des ADAC ein etwa neun Kilometer langer Stau gebildet. Der Zeitverlust betrage mindestens 59 Minuten, teilten die Verkehrsexperten mit.
Eine Umleitung wurde eingerichtet. Da die Bergung sehr aufwendig ist, kann es laut der Polizei im Laufe des Tages aber noch zu weiteren großen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Wie es zu dem Brand kam, war zunächst völlig unklar. Auch zur Höhe des Schadens konnte die Polizei am Morgen noch keine Angaben machen. Offen sei demnach auch, ob die tonnenschwere Fracht bei dem Feuer beschädigt wurde.












