Schwerer Fall von Vandalismus
Unbekannte wüten im Brautmodegeschäft
Aktualisiert am 01.08.2026 – 16:38 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem Brautmodegeschäft in Tauberbischofsheim wurden Dutzende Roben mutwillig zerstört. Der Schaden geht in die Tausende – die Polizei ermittelt.
Unbekannte haben in einem Outlet für Brautmode in Tauberbischofsheim 19 Hochzeitskleider zerstört. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Inhaberin auf rund 11.000 Euro. Zuerst hatten die „Fränkischen Nachrichten“ berichtet, auch der SWR berichtete über die Tat, die sich bereits am 21. Juli zugetragen hatte.
Yvonne Schunder betreibt das Outlet „Brautmoden Rose“ seit einem halben Jahr als zweites Standbein neben ihrem seit 33 Jahren bestehenden Hauptgeschäft. Die Verkaufsfläche teilt sie sich mit einem Paketshop. Dort herrsche nachmittags reger Betrieb, weshalb die Brautmodenabteilung nicht ständig im Blick sei, erklärte Schunder dem Portal „Fränkische Nachrichten“.
Auf die zerstörten Kleider wurde sie gegen 17 Uhr aufmerksam gemacht: Kundinnen hatten die beschädigten Roben entdeckt. Von den rund 60 Kleidern im Outlet wurden ihren Angaben zufolge 19 zerrissen. Schunder erstattete sofort Anzeige. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
„Solche Menschen haben kein Herz“
Die Inhaberin zeigte sich fassungslos: „Ich verstehe auch nicht, wie man gerade bei einem Thema wie Brautkleidern so brutal und skrupellos sein kann, denn ich sehe ja immer, wie glücklich solch ein Kleid eine Braut macht. Solche Menschen wie diese Täter haben meiner Meinung nach kein Herz.“
Schunder hat den Vorfall in den sozialen Netzwerken öffentlich gemacht. Die Reaktionen fielen eindeutig aus: „Wie können Menschen nur so wenig Empathie besitzen?“, „Manche gönnen einem nicht mal mehr die Luft zum Atmen“ und „Unfassbar, echt! Ich hoffe, die Menschen, die das gemacht haben, werden gefunden!“ sind nur einige der Kommentare.
Als Konsequenz hat Schunder Kameras in ihrem Geschäft installiert. Die Kleiderauswahl wird nun videoüberwacht. Anproben finden ohnehin nur nach Terminvereinbarung statt.











