
In Erfolgsserie
Schwer kranker Michael J. Fox feiert Schauspielcomeback
Aktualisiert am 30.01.2026 – 07:48 UhrLesedauer: 2 Min.
In den Achtzigern wurde er zum Star, doch aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung beendete Michael J. Fox seine Schauspielkarriere. Nun ist er zurück.
Als Marty McFly in der Kult-Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ wurde Michael J. Fox Mitte der Achtziger zum Star. Doch kurz nach dem dritten Teil bekam der damals 29-Jährige die Diagnose Parkinson, die er 1998 öffentlich machte. Als die Symptome ihm die Arbeit vor der Kamera zunehmend erschwerten, zog sich Fox im Jahr 2000 aus der Schauspielerei zurück.
Es folgten immer mal wieder kleinere Auftritte in Filmen und Serien. Doch 2020 sollte endgültig Schluss sein, wie Fox damals in seinem Buch „No Time Like the Future“ verkündete. Rund sechs Jahre später muss er das revidieren – denn jetzt ist der 64-Jährige in der dritten Staffel der Apple-TV-Serie „Shrinking“ zu sehen.
Darin spielt Fox eine besondere Rolle: einen Parkinson-Patienten, auf den der von Harrison Ford gespielte und ebenfalls erkrankte Hauptdarsteller immer wieder trifft.
„Es war das erste Mal, dass ich am Set erscheinen konnte, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich zu müde bin, husten muss oder Ähnliches“, sagte Fox dem „People“-Magazin. „Ich habe es einfach gemacht.“
Der 64-Jährige betonte, dass sein Comeback nach knapp sechs Jahren „kein Versuch ist, meine Karriere wiederzubeleben“. Er sei einfach ein großer Fan der Serie von Schöpfer Bill Lawrence, mit dem er schon für „Chaos City“ und „Scrubs“ zusammenarbeitete. „Die Tiefe der Charaktere, die Qualität der Beziehungen, die Sprache – es ist einfach eine wunderschöne Serie“, so Fox über „Shrinking“.
Der vierfache Vater blickt trotz seiner schweren Krankheit positiv in die Zukunft. „Meine Aufgabe ist es, mein Leben bestmöglich zu leben, mein Bestes zu geben, meine beste Arbeit zu leisten“, sagte er der „Los Angeles Times“. Er wolle seine „Geschichte weiterzuschreiben, bis der letzte Stift fällt“, so Fox.
Die Parkinsonkrankheit ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen eine chronisch fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, die unter anderem zu steifen Muskeln, verlangsamten Bewegungen und unkontrollierbarem Zittern führt.










