Dramatisches WM-Aus
Ex-Bundesliga-Star sieht nach Schwalbe Rot – und weint bitterlich
12.07.2026 – 06:49 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Schweiz zeigt im WM-Viertelfinale gegen den Titelverteidiger eine starke Leistung. Am Ende entscheidet ein Ex-Bundesliga-Star das Spiel – und liefert dramatische Szenen.
Das Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben, dann brachen alle Dämme: Als der Schweizer Stürmer Breel Embolo im WM-Viertelfinale gegen Argentinien nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen musste, übermannten ihn die Emotionen. Getröstet von seinen Mitspielern schlich der 29-Jährige beim Stand von 1:1 vom Rasen. Er konnte wohl selbst kaum glauben, was für ein Fehler ihm kurz zuvor unterlaufen war.
Was war passiert?
Es läuft die 72. Minute der Partie zwischen dem Titelverteidiger aus Südamerika und den „Eidgenossen“. Embolo liefert sich in der Nähe der Außenlinie einen Zweikampf mit Argentiniens Leandro Paredes. Plötzlich geht der Schweizer zu Boden, wälzt sich auf dem Rasen. Schiedsrichter João Pedro Silva Pinheiro zögert nicht lange und pfeift Foul gegen Argentinien, Paredes sieht die Gelbe Karte.
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Doch kurze Zeit später meldet sich der Videoschiedsrichter und schickt Pinheiro raus an den Bildschirm. Die Wiederholungen zeigen: Paredes berührt Embolo kaum. Der Schweizer springt ab und wirft sich zu Boden. Eine klare Schwalbe. Das erkennt auch der Schiedsrichter, nimmt die Verwarnung gegen Paredes zurück und zeigt dafür Embolo den gelben Karton. Das Verhängnisvolle: Embolo hatte schon in der 44. Minute für ein Foul gegen Paredes die Gelbe Karte gesehen. Folglich muss er nun mit Gelb-Rot vom Platz.
Es sollte die entscheidende Szene des Spiels werden. Zwar retten sich die Schweizer in Unterzahl noch in die Verlängerung, dort können sie dem argentinischen Dauerdruck jedoch nicht mehr standhalten. In der 112. Minute erzielt Julián Álvarez mit einem sehenswerten Distanzschuss die 2:1-Führung für Argentinien. In der ersten Minute der Nachspielzeit stellt Lautaro Martínez dann den 3:1-Endstand her. Der Titelverteidiger steht erneut im Halbfinale, die Schweiz muss nach Hause fahren – und Embolo dürfte noch einige schlaflose Nächte haben.












