
Schulausfall wegen Glätte
Jetzt spricht NRW-Schulministerin Feller Klartext
20.01.2026 – 02:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach der Glatteisgefahr zieht NRW-Schulministerin Feller Bilanz. Nicht alle Schulen haben sich an die Vorgaben gehalten. Nun will sie nachsteuern.
Nach der Glatteisgefahr der vergangenen Woche hat NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) kritische Punkte angesprochen. „Wir erwarten natürlich, dass unsere Schulen eine Notbetreuung anbieten, wenn wir Distanzunterricht anordnen. Das haben offenbar nicht alle gemacht. Hier müssen wir nachsteuern“, sagte Feller der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
Die Ministerin forderte die Schulen zudem auf, künftig besser vorbereitet zu sein. „Wir ermutigen die Schulen ausdrücklich, die Abläufe beim Distanzunterricht künftig einmal im Jahr zu trainieren“, so Feller.
Das lasse sich auch in den Klassen simulieren, etwa durch digitales Einwählen oder das Verschicken von Arbeitspaketen. „Alle Schulen stehen in der Verantwortung, auf Distanzunterricht vorbereitet zu sein.“
Auf den Hinweis, dass viele Schulen nicht ausreichend für digitalen Distanzunterricht ausgestattet seien, entgegnete die Schulministerin, Distanzunterricht müsse nicht unbedingt digital sein. Die Schulen müssten aber gewährleisten, dass Schüler Aufgaben frühzeitig bekämen und damit auch arbeiten könnten.











