
Bundesland reagiert auf Glatteisgefahr
Schulen bleiben am Montag geschlossen
Aktualisiert am 11.01.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Temperaturen in Nordrhein-Westfalen liegen unter dem Gefrierpunkt. Jetzt trifft die Landesregierung aufgrund der aktuellen Wetterlage eine Entscheidung.
Aufgrund der drohenden Glatteisgefahr hat die nordrhein-westfälische Landesregierung für Montag landesweit Distanzunterricht angeordnet. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „massiven Auswirkungen“ durch gefrierenden Regen, der ab Mitternacht über das Bundesland ziehen soll. In den Schulgebäuden wird lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit.
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„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erklärte Schulministerin Dorothee Feller (CDU). Die Meteorologen sehen besonders zwischen Mitternacht und 10 Uhr eine erhöhte Gefahr – in Ostwestfalen sogar bis 13 Uhr.
Sorge bereitet den Wetterexperten eine Warmfront, die nach einer Phase mit strengem Frost viel Regen bringen könnte. Auf den gefrorenen Böden könne es dann schnell spiegelglatt werden. Eine genauere Prognose sei erst am Sonntagnachmittag möglich, schrieben die Meteorologen.
Bereits am vergangenen Freitag waren viele Klassenzimmer in Nordrhein-Westfalen ungewöhnlich leer geblieben. Grund dafür war Sturmtief „Elli“ mit starken Schneefällen. Einige Schulen hatten den Eltern ausdrücklich freigestellt, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder zu Hause zu lassen.
Ein Sprecher des Schulministeriums wies darauf hin, dass Eltern bei extremen Witterungsverhältnissen grundsätzlich selbst entscheiden könnten, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar sei. Wichtig sei nur, die Kinder in einem solchen Fall bei der Schule abzumelden.










