
Glatteisgefahr
Schulen in ganz NRW bleiben am Montag geschlossen
Aktualisiert am 11.01.2026 – 15:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „hohem Unwetterpotenzial“ durch gefrierenden Regen. Nordrhein-Westfalen reagiert mit landesweiten Schulschließungen am Montag.
Wegen der drohenden Gefahr von starkem Glatteis auf den Straßen findet der Unterricht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag landesweit in Distanzform statt. Lediglich eine Notbetreuung wird angeboten, wie die Landesregierung am Sonntag mitteilte.
Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor „hohem Unwetterpotenzial“ durch gefrierenden Regen am Montagmorgen in ganz Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern gewarnt. NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) sagte: „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“
Aus Sicht der Meteorologen bereitet eine Warmfront Sorgen, die nach einer Phase mit strengem Frost ergiebige Niederschläge bringen könnte. Ab Mitternacht sollen von Westen her Regenschauer nach Nordrhein-Westfalen hineinziehen. Auf den gefrorenen Böden könne es dadurch rasch zu gefährlichem Glatteis kommen. „Es ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen“, warnte der DWD.
Die größte Gefahr sehen die Meteorologen zwischen Mitternacht und 10 Uhr, in Ostwestfalen bis 13 Uhr. Eine genauere Einschätzung sei erst am Sonntagnachmittag möglich.
Bereits am Freitag waren infolge des Sturmtiefs „Elli“ viele Klassenräume im Land ungewöhnlich leer geblieben. Einige Schulen hatten Eltern angesichts starker Schneefälle freigestellt, ob sie ihre Kinder zum Unterricht schicken.
Grundsätzlich könnten Eltern bei extremen und plötzlich auftretenden Witterungsverhältnissen selbst entscheiden, ob der Schulweg zumutbar sei, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Schulministeriums. Wichtig sei nur, dass die Kinder in diesem Fall ordnungsgemäß vom Unterricht abgemeldet würden.










