
Glätteunfall in Rheinland-Pfalz
Schulbus zu schnell – acht Verletzte
02.02.2026 – 16:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Auf der Straße liegt Schnee, aber der Fahrer eines Schulbusses ist zu schnell – der Bus rutscht von der Landesstraße. Mehrere Kinder verletzen sich.
Bei einem Unfall mit einem Schulbus sind im rheinland-pfälzischen Donnersbergkreis acht Kinder leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Schulbus am Montagmorgen mit „nicht angepasster Geschwindigkeit“ unterwegs. Um kurz nach 7 Uhr schlitterte der Bus nach rechts von einer schneebedeckten Landstraße.
Das Fahrzeug kollidierte laut Polizei zunächst mit einem Wasserschacht, rutschte dann die Böschung hinab und krachte gegen eine Mauer. Dabei zerbrachen mehrere Seitenscheiben.
Von den insgesamt 18 Schülerinnen und Schülern, die sich zum Unfallzeitpunkt in dem Bus befanden, erlitten nach Angaben der Polizei acht Kinder oberflächliche Schnittverletzungen und klagten über Schmerzen. Sie wurden vor Ort und teilweise in umliegenden Krankenhäusern behandelt.
Der Schulbus musste abgeschleppt werden. Die zwischenzeitliche Vollsperrung der L404 bei Mörsfeld konnte am Nachmittag wieder aufgehoben werden, wie die Polizei mitteilte. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 100.000 Euro.
Auch in Kirchheimbolanden, ebenfalls im Donnersbergkreis, kam es zu einem witterungsbedingten Verkehrsunfall: Gegen 9 Uhr rutschte ein 46-jähriger Autofahrer nach links von der L386 und prallte gegen einen Baum.
Durch den Zusammenstoß überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich durch den Verkehrsunfall leicht. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.











