
Mit Hubschrauber geborgen
Schreck vor dem Start: Schwerer Sturz auf Olympia-Piste
04.02.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Noch vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele ereignet sich im Training ein Zwischenfall. Ein Skirennfahrer muss abtransportiert werden. Nun steht auch die Diagnose fest.
Bei der Vorbereitung auf die alpinen Olympia-Wettbewerbe in Italien hat sich der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller eine ausgekugelte Schulter zugezogen. Der 25-Jährige verlor im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio in einer Kurve den Halt und musste nach dem Sturz mit einem Helikopter von der Stelvio-Piste geborgen werden.
Nach dem Unfall stand Möller zunächst noch auf, konnte seinen linken Arm jedoch nicht mehr bewegen. Die Rettungskräfte behandelten den Norweger mehrere Minuten, bevor sie ihn an einem Seil hängend mit dem Helikopter abtransportierten.
Teamarzt Trond Floberghagen bestätigte nach den medizinischen Untersuchungen die Diagnose einer ausgerenkten Schulter. Weitere Verletzungen habe der Athlet nicht erlitten und bereits mit der Rehabilitation begonnen. Ein komplettes Aus Möllers für die Wettbewerbe wollte Floberghagen aber noch nicht bestätigen: „Es ist zu früh, mehr über Fredriks weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sagen“, erklärte der Arzt.
Für Möller ist es bereits der zweite schwere Unfall innerhalb weniger Monate. Der einstige Sieger des Super-G von Bormio war im Dezember bei der Abfahrt in Gröden gestürzt und hatte sich kleinere Rückenfrakturen zugezogen sowie zwei Zähne verloren.
Die ersten Medaillen im alpinen Skisport werden bereits am Samstag bei der Männer-Abfahrt in Bormio vergeben. Im ersten Training fuhr der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle die Bestzeit, der Deutsche Simon Jocher belegte Platz 24. Die Frauen-Wettbewerbe finden in Cortina d“Ampezzo statt.










