
Wann wird es endlich wärmer?
Dauerwinter in Deutschland? Meteorologe äußert sich
Aktualisiert am 16.02.2026 – 18:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Schnee, Schneeregen und Glätte: Das Wetter macht es den Menschen in Deutschland nicht leicht. Die Prognosen zeigen: Eine eindeutige Wetterwende ist noch nicht in Sicht.
Das Wetter in Deutschland bleibt zunächst winterlich und teilweise frostig: Am Montag fällt bis zum Abend ostwärts ziehender Schnee, teils sind auch kurze Graupelgewitter nicht ausgeschlossen. Blickt man auf die Temperaturen, ist das Land gespalten: Nordöstlich des Harzes steigt das Thermometer nicht über die 0-Grad-Marke hinaus, am Oberrhein hingegen können sich die Menschen auf bis zu 10 Grad freuen.
Am Dienstag bleibt das Wetter ähnlich. Im Nordwesten werden länger anhaltende Schneefälle erwartet. In Alpennähe schneit es noch kräftiger: Innerhalb weniger Stunden sind dort bis zu zehn Zentimeter Neuschnee angekündigt. Doch die Temperaturen steigen langsam an: Im äußersten Nordosten, so die DWD-Meteorologen, herrscht noch leichter Dauerfrost, im Rest des Landes sind bis zu 7 Grad zu erwarten, am Oberrhein wird es noch wärmer.
Auch der Rest der Woche geht dementsprechend weiter, wie die Wetterprognosen des DWD zeigen: Schnee, Schneeschauer und Regenfälle wechseln sich ab. Vor allem im Nordosten und im Alpenraum bleibt es oft frostig kalt.
Der Meteorologe Schappert vom DWD ordnet ein: „Aktuell erleben wir in Deutschland eine Wetterzweiteilung.“ Der Nordosten werde durch ein stabiles Hoch über Westrussland mit kalter Luft versorgt, im Westen hingegen „treten derzeit bereits erste Gewitter auf“. Tiefdruckkomplex „Wally“ gibt dort demnach den Ton beim Wetter an.
Doch wann ändert sich die Wetterlage nachhaltig? Und wann können sich die Menschen auf frühlingshafte Temperaturen freuen? Laut dem Icon-Wettermodell, mit dem auch der DWD arbeitet, wird es zum Wochenende hin auch im Osten deutlich milder: Am Sonntag sind rund um Berlin etwa 11 Grad möglich – Werte, die derzeit noch weit entfernt erscheinen. Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hatte bereits vor einigen Tagen bei t-online angekündigt: „Der Winter verliert allmählich an Intensität.“











