
Vorfall am Flughafen
Zöllner finden Goldschmuck in ungewöhnlichem Versteck
08.01.2026 – 08:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei der Röntgenkontrolle des Gepäcks einer jungen Frau werden die Zöllner am Münchner Flughafen stutzig. Eine Durchsuchung bestätigt schließlich ihren Verdacht.
Um Goldschmuck nach Deutschland zu schmuggeln, hat sich eine Frau ein ungewöhnliches Versteck überlegt – allerdings ohne Erfolg. Zöllner am Münchner Flughafen entdeckten den Schmuck bei einer Gepäckkontrolle mittels eines Röntgengeräts. Dabei staunten die Beamten angesichts der Kreativität der 23-Jährigen nicht schlecht.
Denn diese hatte die Schmuggelware im Wert von rund 2.000 Euro zwischen Instant Nudeln versteckt. Die hinterzogenen Abgaben beliefen sich auf etwa 350 Euro. Gegen die junge Frau, die von Indonesien über Katar nach Deutschland eingereist war, wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München, sagt: „Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggelverstecke.“
So wurde in diesem Jahr unter anderem schon Goldschmuck in einem Teddybären, eingenäht in einem Teppich und in Babywindeln entdeckt. Im vergangenen Jahr hatte ein Reisender zudem versucht, einen Goldarmreif in einem belegten Baguette zu schmuggeln. Hinzu kommen etliche Funde des Zolls von Drogen, Bargeld und lebenden sowie toten Tieren.










