Perfekt zu Ostern
Münchner Gärten werden aus dem Winterschlaf geweckt
16.03.2026 – 19:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Frühling kommt, jetzt ist es auch im Schloss Schleißheim und dem Hofgarten soweit. Wann die Münchner durch die Blütenpracht spazieren können.
Zum Ende der kalten Jahreszeit sehnen sich viele Münchnerinnen und Münchner nach Sonne, Wärme und ein paar bunten Farbklecksen. Das Wetter macht zwar erst in ein paar Tagen mit, aber in den Schlossgärten gibt es bereits viele bunte Blumen zu bestaunen.
So etwa im barocken Schloss Schleißheim, das zusammen mit der Regattastrecke von Olympia 1972 ein beliebter Stopp auf den Radltouren der Münchner ist. Wer einen kurzen Abstecher einplant, wird mit einer wahren Farbenpracht belohnt.
Die Bayerische Schlösserverwaltung teilte am Montag (16. März) nämlich mit, dass heute wieder tausende Pflänzchen in die Erde gesetzt werden, genauer gesagt: 15.000 Stiefmütterchen aus der hauseigenen Gärtnerei im Nymphenburger Schloss. Diese sollen dann in Gelb, Weiß und Orange leuchten.
An den Außenanlagen setzen die Schlossgärtner wiederum auf Fliederfarben in Blau, Weiß und Violett, im Innenbereich leuchten die Pflanzen in hellem und dunklem Blau. Besonders lohnend wird der Besuch ab der nächsten Woche, denn dann befreien die Mitarbeiter der Schlossgärten auch die Statuen aus ihren „Wintermänteln“: Die Frostschutzhüllen werden nämlich angebracht, damit diese keine Schäden durch Nässe und anschließende Kälte davontragen.
Die Schlossanlage existiert bereits seit mehr als 400 Jahren: Zu Beginn befanden sich dort ein Herrenhaus, über die Jahrhunderte wurde das Gelände um mehrere monumentale Bauten erweitert – darunter das Uhrentor, dessen Glocke aus dem Jahr 1602 stammt.
Ebenfalls sehenswert sind das Alte Schloss, erbaut im Renaissance-Stil, sowie das Neue Schloss, das im Barock erbaut wurde und die einzige im Original erhaltene Anlage dieser Art in Süddeutschland ist. Besucher können außerdem noch drei kleinere Gebäude besichtigen: den Maximilians- und Wilhelmshof, zwei der einstigen Herrenhäuser, die später in die Schlossanlage integriert wurden. Wer die Schlossanlage ganz durchlaufen möchte, kann auch noch Schloss Lustheim, das Jagdschlösschen, besichtigen.
Die Runde durch den weitläufigen Schlossgarten eignet sich daher perfekt für einen Spaziergang mit der Familie oder mit Freunden nach dem Osterbrunch.
Wer stattdessen lieber in der City bleiben will, kann auch einfach dem Hofgarten bei der Residenz einen Besuch abstatten: Denn viel zu oft wird der Hofgarten einfach nur als eine Art Grünstreifen auf dem Weg zum Englischen Garten missachtet – dabei hat dieser seinen ganz eigenen Charme.











