Nach Tod ihres Mannes
Senta Berger: „Ich bin so alleine“
19.09.2026 – 03:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes Michael Verhoeven offenbarte Senta Berger im „Kölner Treff“, wie einsam sie sich fühlt.
Sie gehört zu den ganz großen Film-Ikonen Deutschlands. Senta Berger stand einst für Kultserien wie „Kir Royal“ oder „Die schnelle Gerdi“ vor der Kamera. Im ZDF ermittelte sie jahrelang in der Krimi-Serie „Unter Verdacht“. Ihr privates Glück fand sie 1963 am Filmset von „Jack und Jenny“. Dort lernte Senta Berger den drei Jahre älteren Michael Verhoeven kennen und lieben. Ihre Hochzeit folgte 1966. Nach fast 60 Jahren Ehe starb der Filmemacher am 22. April 2024 nach kurzer, schwerer Krankheit.
Ein Verlust, der Senta Berger bis heute schwer beschäftigt. In der neuesten Ausgabe des „Kölner Treff“ wollte Moderatorin Susan Link von der Schauspielerin wissen: „Wo stehst du gerade in deinem Leben?“ Die 85-Jährige antwortete ehrlich: “Ich bin Witwe. Das darf ich nicht vergessen, wenn mir das Altern jetzt schwerfällt.“
„Im letzten Kapitel meines Lebens“
Mit Ehemann Michael habe sie immer „genügend Humor“ gehabt, „um diese Jahre miteinander zu sein, zu bleiben“. Wie Senta Berger verriet, habe Michael sie auch nach Jahrzehnten noch mit Komplimenten überschüttet: „Die Haut macht Wellen – für mich bist du immer noch schön.“

Die Schauspielerin zeigte sich daraufhin nachdenklich und sagte in der WDR-Sendung: „Wo bin ich? Im letzten Kapitel meines Lebens bin ich. Kann man das wegschieben und verdrängen? Ja. Manchmal wacht man morgens auf und denkt: Scheiße, ich bin so alleine und ich werde bald 86.“ Am 13. Mai 2027 feiert die Film-Ikone ihren Geburtstag. Auf die vergangenen Jahre angesprochen, gab sie zu, dass sie sich stark verändert habe. „Auf eine Art war ich früher mutiger. Ich habe mir sehr viel mehr zugetraut. Ich bin heute sehr viel reservierter.“
Senta Berger fügte mit ernstem Blick hinzu: „Man verliert so im Laufe des Lebens einige Eigenschaften. Und ich habe eben dieses Extrovertierte völlig verloren.“ WDR-Moderatorin Susan Link reagierte überrascht: „Das ist ja ein Ding!“ Die Kult-Schauspielerin wiegelte jedoch ab und versicherte: „Das ist nicht schlimm. Das ist keine Krankheit. Das ist einfach eine Entwicklung, die man durchmacht.“












