Kampf ums Europa-League-Finale

Spätes Drama: Braga schockt Freiburg


Aktualisiert am 30.04.2026 – 23:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Johan Manzambi: Der Freiburger musste mit seinen Kollegen eine knappe Niederlage hinnehmen. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK/imago)

Der SC Freiburg spielt erstmals ein europäisches Halbfinale. Das Hinspiel nimmt ein bitteres Ende.

Der SC Freiburg ist am Donnerstagabend im Halbfinalhinspiel der Europa League beim portugiesischen Vertreter SC Braga angetreten. Der Bundesligist musste sich dabei spät mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

Die Hausherren gingen dank eines Treffers von Demir Ege Tıknaz früh in Führung (8. Minute). Die Freiburger aber fanden in Person von Vincenzo Grifo (16.) eine schnelle Antwort. Als alle mit einem Remis zufrieden schienen, schoss Mario Dorgeles die Portugiesen zum Erfolg (90.+2). Im Rückspiel am kommenden Donnerstag (21 Uhr, im Liveticker bei t-online) benötigt der Sport-Club damit einen Sieg, um ins Finale von Istanbul einzuziehen.

Pau Victor verpasste die Führung für die Hausherren noch (5.), doch nur drei Minuten später jubelte Tiknaz. Freiburg Antwort folgte prompt. Dabei profitierten die Gäste von einem Missverständnis im Aufbauspiel. Jan-Niklas Beste fand den mitgelaufenen Grifo, der Braga den ersten von zwei Dämpfern zufügte. Keine zehn Minuten danach musste auch noch Kapitän Ricardo Horta angeschlagen vom Feld.

Der Sport-Club leistete sich trotz der Unterstützung von gut 2.000 mitgereisten Fans verhältnismäßig viele Fehler im Passspiel und schaffte es nur selten, Akzente zu setzen. Aber auch Freiburgs Keeper Noah Atubolu wurde nach dem frühen Gegentor kaum geprüft. Als der 23-Jährige jedoch im Fokus stand, war er zur Stelle und parierte kurz vor dem Seitenwechsel einen umstrittenen Elfmeter gegen den früheren Bundesliga-Profi Rodrigo Zalazar.

Auch nach Wiederbeginn taten sich beide Mannschaften schwer. Immer wieder wurde die Spieleröffnung unterbunden, immer wieder fehlte die letzte Konsequenz. Die beste Chance vergab Freiburgs Eggestein nach etwas mehr als einer Stunde. In der Nachspielzeit verschafften sich die Portugiesen dann doch noch einen Vorteil fürs Rückspiel.

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