
„Was macht ihr dagegen, liebe Politiker?“
Stromausfall in Berlin: Sarah Connor kritisiert die Politik
04.01.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Fast 50.000 Haushalte sind vom Stromausfall in Berlin betroffen. Auch Sarah Connor und die Lindners. Auf Instagram äußern sie sich zur Lage.
Die Musikerin zeigte sich am Samstag auf Instagram im Dunkeln. Zu dem Zeitpunkt nahm sie die Situation noch mit Humor. „Jetzt lache ich noch, wahrscheinlich ist das übermorgen schon gar nicht mehr so lustig“, sagt sie in einem Video.
Kurz darauf meldet sie sich erneut bei ihren Fans, dieses Mal wieder mit Licht. „Wir haben uns jetzt dazu entschieden, ins Hotel zu gehen, weil es einfach zu kalt ist“, so Sarah Connor. „Es ist eigentlich gar nicht so lustig. […] Wenn ich darüber nachdenke, finde ich das schon ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer großen Stadt, nicht besser darauf vorbereitet sein können.“
Für sie und ihre Familie sei es kein Problem gewesen, ins Hotel zu gehen. „Aber wie machen das andere Leute? Und was macht ihr dagegen, liebe Politiker? Wie helft ihr denn da jetzt?“, fragt die 45-Jährige in ihrer Instagram-Story. „Gibt es nicht, was man machen kann, […] was die Haushalte versorgen kann im Notfall? Sind wir echt ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin?“
Franca Lehfeldt und Christina Lindner wohnen ebenfalls in einem Berliner Bezirk, der betroffen ist. Auch die Journalistin teilt auf Instagram ihre Gedanken zur aktuellen Lage. „Der erste Schreck legt sich und man stellt sich die Frage: Wie kann es in der Hauptstadt der Bundesrepublik sein, dass kritische Infrastruktur so leicht zugänglich ist, dass sie für Tage sabotiert werden kann?“ Der Stromausfall wurde durch einen Brandanschlag an einer Kabelbrücke am Teltowkanal ausgelöst, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte.
Die 36-Jährige stellt die Politik infrage. „Wie wollen wir uns eigentlich gegen die Angriffe staatlicher Akteure auf diese Infrastruktur schützen, wenn wir die linksextremistischen Wiederholungstäter in der Hauptstadt nicht in den Griff bekommen? Das Engagement der Einsatzkräfte und die Solidarität in den Nachbarschaften zeigen, was in Deutschland eigentlich steckt.“ Davon könne die Politik lernen.











