E.coli
Gefährliche Bakterien in Salami von Lidl nachgewiesen
Aktualisiert am 31.07.2026 – 10:49 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Lidl-Produkt wurden gefährliche Durchfallbakterien nachgewiesen. Die betroffene Wurst wird deswegen jetzt zurückgerufen.
Wegen einer möglichen Verunreinigung mit E.coli-Bakterien wird eine beliebte Salami von Lidl derzeit zurückgerufen. Laut produktwarnung.eu handelt es sich um die „Dulano Delikatess Edel Salami Rind“, die in diversen deutschen Bundesländern verkauft wird.
Das ist das betroffene Produkt:
- Produktname: Dulano Delikatess Edel Salami Rind
- Inhalt: 100 g
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 10.08.2026
- Identitätskennzeichen: DE EV 42 EG
- Hersteller: Gustoland GmbH
- Verkauf über: Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein
- Kundenservice: Lidl-Kundenhotline: 00800 5435 5435

Verzehren Sie das betroffene Produkt auf keinen Fall. Das zurückgerufene Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Andere bei Lidl verkaufte Produkte der Gustoland GmbH sowie weitere Produkte der Marke „Dulano“ sind von dem Rückruf nicht betroffen.
Diese Gefahr kann beim Verzehr lauern
Verotoxinbildende Escherichia coli (VTEC), auch unter dem Namen EHEC bekannt, gehören zu den gefährlichsten lebensmittelbedingten Krankheitserregern. Schon eine sehr geringe Menge – zwischen 10 und 100 Bakterien – kann genügen, um eine Infektion auszulösen. Typische Folgen sind heftige Durchfallerkrankungen.
Bei Risikogruppen wie Kleinkindern unter sechs Jahren, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann die Infektion in seltenen Fällen einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen: das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), bei dem Nieren, Blutgefäße und rote Blutkörperchen geschädigt werden und eine Dialyse notwendig werden kann.
Auch Hirnblutungen, neurologische Ausfälle sowie Organschäden an Herz und Bauchspeicheldrüse sind als Komplikationen möglich. Wer nach dem Verzehr des betroffenen Produkts Beschwerden bemerkt, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.












