Zusammenbruch beim Training
Kollaps: Ältester Nationaltrainer der Welt tritt zurück
Aktualisiert am 02.04.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Mircea Lucescu bricht bei einem Training zusammen. Nun zieht der älteste Nationaltrainer der Fußballgeschichte Konsequenzen. Er soll dem Verband aber erhalten bleiben.
Mircea Lucescu ist nach seinem Zusammenbruch vor einem Testspiel als Fußball-Nationaltrainer Rumäniens zurückgetreten. Der 80-Jährige habe seine Amtszeit als Coach der rumänischen Nationalmannschaft beendet, teilte der nationale Verband auf seiner Homepage mit. Lucescu hatte am vergangenen Sonntag während des Trainings einen Kollaps erlitten.
Der frühere Offensivspieler war daraufhin im Universitätsklinikum Bukarest wegen einer schweren Herzrhythmusstörung behandelt worden. Vorausgegangen war ein Unwohlsein während des letzten Trainings vor der Abreise zum Länderspiel gegen die Slowakei am vorigen Dienstag (0:2). Ambulanzteams hatten Erste Hilfe geleistet und für einen stabilen Transport in Krankenhaus gesorgt.
Mit seinem Rücktritt endet die zweite Amtszeit von Lucescu als Rumäniens Auswahlcoach. Er hatte schon von 1981 bis 1986 die rumänische Auswahl trainiert und sie 1984 zur EM geführt.
Lucescu hatte beim WM-Playoffspiel in der Türkei (0:1-Niederlage) Ende März mit 80 Jahren und 240 Tagen den Rekord als ältester Nationaltrainer der Fußball-Geschichte gebrochen. Er löste den Deutschen Otto Pfister ab, der 2018 mit 80 Jahren und 123 Tagen als Nationaltrainer in Afghanistan aufhörte.
Wer auf Lucescu folgt, steht noch nicht fest. Allerdings gilt die rumänische Ikone Gheorghe Hagi als aussichtsreicher Kandidat.
Lucescu soll in anderer Funktion im Verband bleiben. Man erwarte Herrn Lucescu in den kommenden Monaten in einer neuen Funktion auf Ebene des rumänischen Fußballverbandes (FRF), „damit der rumänische Fußball von all dem Wissen profitieren kann, das Herr Lucescu in seiner Karriere gesammelt hat, und damit wir unsere Trainer und Spieler noch besser vorbereiten können“, sagte Verbandspräsident Razvan Burleanu.












