
Der neue Stern patzt
Rückruf bei Mercedes: Lebensgefahr im CLA
07.01.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Der neue Mercedes CLA versprach Prestige, jetzt liefert er aufgrund technischer Mängel die Insassen der Gefahr aus. Wer die Warnung ignoriert, riskiert sein Leben. Die Fehlerliste der Stuttgarter umfasst gleich drei Punkte.
In den Werkstätten herrscht Hochbetrieb. Denn der neue Mercedes CLA patzt bereits bei der Sicherheit: Airbags klemmen, Sitze wackeln, Gurte versagen. Der Hersteller ordnet Reparaturen an. Was Betroffene jetzt wissen sollten.
Ein Fehler liegt im Verborgenen: Falsch verlegte Kabel behindern den Fenster-Airbag. Bei Modellen aus der Bauzeit April 2024 bis Oktober 2025 verlegten Arbeiter einen Leitungssatz fehlerhaft. Potenziell verheerende Folge: Der Airbag entfaltet sich unter Umständen bei einem Unfall nicht (KBA-Referenznummer: 15743R).
Der zweite Defekt wiegt ebenfalls schwer: Bei Autos aus dem Sommer 2025 (Juli bis August) ist das Airbag-Gewebe mangelhaft. Mercedes muss nachbessern: Das Modul muss raus. In Deutschland betrifft das neun Halter (KBA-Referenznummer: 15742R).
Auch die Mechanik schwächelt. Bei Modellen, die zwischen März und September 2025 gebaut wurden, können Vordersitze und Gurtschlösser zu locker sitzen. Grund: Unter Umständen löst sich die Verschraubung. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt: Die Gurte schützen die Insassen möglicherweise nicht mehr ausreichend. Die Werkstatt zieht die Schrauben nach oder tauscht sie aus (KBA-Referenznummer: 15938R).
Gut zu wissen: Mercedes schreibt die Besitzer an. Wer nicht warten will, prüft seine Fahrgestellnummer (FIN, siehe Windschutzscheibe, Türrahmen, Motorraum) schon vorher auf der Serviceseite des Herstellers. So zeigt sich, ob das eigene Auto betroffen ist. Der Konzern rät: Suchen Sie sofort die Werkstatt auf.











