„Könnte ihm im Moment nicht viel bieten“
Rückkehr nach Deutschland: Roy Blacks Sohn lässt sein Kind zurück
31.07.2026 – 11:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Über 20 Jahre lebte Torsten Höllerich in Kolumbien. Nun kehrt er nach Deutschland zurück – ohne seinen sechsjährigen Sohn.
Torsten Höllerich, der Sohn von Schlagerlegende Roy Black, versuchte, in Kolumbien Fuß zu fassen. Doch inzwischen ist die Ehe mit seiner Frau Maria Fernanda gescheitert, die Scheidung läuft, und auch beruflich lief es zuletzt nur schleppend.
Nun hat Höllerich die Entscheidung getroffen, nach Deutschland zurückzukehren. Doch der Preis für diesen Neustart ist hoch: Sein sechsjähriger Sohn Dominique bleibt in Kolumbien zurück.
Dass er weiß, wie es sich anfühlt, als Kind getrennt von einem Elternteil aufzuwachsen, macht die Situation für ihn schwer. Als er neun Jahre alt war, zerbrach die Ehe seiner Eltern: Roy Black, bürgerlich Gerhard Höllerich, und Silke Vagts trennten sich.
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Torsten Höllerich blieb bei der Mutter und sah seinen Vater fortan nur noch in den Schulferien. Er habe trotzdem eine schöne Kindheit gehabt und ein enges Verhältnis zum Vater behalten, betonte er im Interview mit „Bild“.

Genau das wünscht er sich nun auch für seinen Sohn. Höllerich erklärte: „Dominique bleibt in seiner vertrauten Umgebung bei seiner Mutter und ihrer Familie. Dort fühlt er sich wohl und kennt alle Menschen. In Deutschland könnte ich ihm im Moment nicht viel bieten.“ Dort habe er kaum noch Familie und er müsse bei null starten.
„Natürlich werde ich alles dafür tun, regelmäßig nach Kolumbien zu reisen oder ihn nach Deutschland einzuladen, damit wir weiterhin viel Zeit miteinander verbringen können“, versicherte Höllerich. Der Gedanke, ihn zurückzulassen, mache ihn jedoch „traurig“. Doch trotz der räumlichen Trennung werde er „alles dafür tun, den Kontakt zu ihm so eng wie möglich zu halten“.
„Natürlich besuchen wir uns auch gegenseitig“
Auch das Verhältnis zu seiner Noch-Ehefrau beschrieb Höllerich als geordnet: „Wir gehen respektvoll miteinander um und wollen beide das Beste für Dominique.“ Dass sein Sohn in Kolumbien in einem familiären Umfeld aufwächst, tröste Höllerich. Dominique lebe bei Mutter, Großeltern, Tanten, Onkeln und Cousins. „Und dank Internet können wir, wann immer er möchte, telefonieren und uns dabei sehen. Natürlich besuchen wir uns auch gegenseitig. Das habe ich meinem Sohn fest versprochen“, sagte er.
Auch finanziell muss Höllerich neu anfangen. Nachdem das väterliche Erbe aufgebraucht war, schlug er sich in Kolumbien mit Gelegenheitsjobs als Übersetzer durch, betrieb einen YouTube-Kanal über Roy Black und bezog gelegentlich Tantiemen aus den Liedern seines Vaters. Das habe nach eigenen Angaben oft nicht einmal für die Miete gereicht. Womit er in Deutschland künftig Geld verdienen möchte, ließ Höllerich offen. Gelingt ihm der Neustart finanziell, wolle er damit auch Dominique unterstützen.











