
Neuer Mitbewohner in Hellabrunn
Zuwachs im Münchner Tierpark: Panda-Dame Yoko zieht ein
05.02.2026 – 19:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Panda-WG im Tierpark Hellabrunn hat eine neue Mitbewohnerin. Warum der Zuwachs aus Italien so wichtig für den Zoo ist.
Die zwei Riesenpandas aus China, die 2028 im Tierpark Hellabrunn einziehen sollen, machten in den vergangenen Wochen Schlagzeilen. Eine etwas kleinere, rötliche Variante der Art, wohnt bereits im Münchner Zoo. Justin, so heißt der männliche rote Panda, hat endlich eine Gefährtin bekommen – Yoko, das Panda-Weibchen aus Norditalien.
Seit Dezember 2025 ist die bayerische Landeshauptstadt ihr neues Zuhause. Die im Juni 2024 geborene rote Panda-Dame lebte zuvor im Parco Faunistico in La Torbiera. Der Tierpark holte Yoko zu sich, damit Justin nicht mehr so alleine ist. Die Hoffnung dahinter: baldiger Nachwuchs. Und die könnte Realität werden, denn: „Schon wenige Stunden nach der ersten Zusammenführung gab es bereits die erste Paarung“, teilt Hellabrunn mit.
Rote Pandas gehören nicht nur zu den charismatischsten Bewohnern des Himalaya-Raums, sondern mit ihrem dichten, rotbraunen Fell, dem buschigen Ringelschwanz und der maskenhaften Gesichtszeichnung wirken sie fast wie aus einem Bilderbuch. Doch nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Fähigkeiten überzeugen: Sie sind ausgezeichnete Kletterer, überwiegend dämmerungsaktiv und ernähren sich hauptsächlich von Bambus, ergänzt durch Früchte, Beeren und Insekten, heißt es vonseiten des Tierparks.
Doch es ist ernst um den roten Panda: So niedlich er auch aussehen mag, so gilt er als stark gefährdet. Sein Lebensraum in freier Wildbahn ist bedroht, weshalb Hellabrunn mit der Aufnahme von Yoko einen Beitrag zum Artenschutz leisten möchte.










