
Junge Mitinsassin in Haft überfallen?
Missbrauchsvorwürfe gegen Serienkillerin
Aktualisiert am 03.02.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Netflix drehte eine Dokumentation über sie, nun ist Rosemary West erneut in den Schlagzeilen: Die Serienmörderin soll im Gefängnis eine junge Frau missbraucht haben.
In Großbritannien soll sich eine zu lebenslanger Haft verurteilte Serienmörderin im Gefängnis an einer Mitinsassin vergangen haben. Die Zeitung „The Sun“ berichtete, die mittlerweile 72 Jahre alte Rosemary West habe daraufhin all ihre mittlerweile in Haft erworbenen Privilegien wieder verloren – darunter das Recht, im Gefängnis an Workshops teilzunehmen.
Die „Sun“ zitiert eine anonyme Quelle: West habe sich während mehrerer Wochen an das Opfer herangemacht und so allmählich das Vertrauen der jungen Frau in ihren Zwanzigern erlangt. Dann habe die verurteilte Mörderin das Opfer in ihrer Zelle missbraucht. Die Wärter seien jedoch schnell vor Ort gewesen. Seither sei West nur noch selten erlaubt worden, ihre Zelle zu verlassen.
„West ist dafür bekannt, dass sie versucht, sich mit jungen Mädchen anzufreunden“, berichtete die Quelle laut der „Sun“ weiter. „Sie bietet ihnen Hilfe bei Dingen wie Kochen und Nähen an.“ Äußerlich erscheine West zwar wie eine gebrechliche Rentnerin, sie sei aber nach wie vor „extrem gefährlich“.
Rosemary West war 1995 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ihr Mann hatte sich einige Monate zuvor selbst in seiner Gefängniszelle getötet.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Paar gemeinsam zehn Mädchen und Frauen im Alter zwischen acht und 21 Jahren sexuell missbraucht, gefoltert und schließlich umgebracht hatte. Unter den Opfern befanden sich auch die 16-jährige gemeinsame Tochter des Ehepaares West sowie Rosemarys Stieftochter Charmaine.











