Ungemütliches Wetter bei den großen Festivals
Die Fans sollten gut vorbereitet sein
Aktualisiert am 05.06.2026 – 15:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei Rock am Ring und Rock im Park feiern rund 170.000 Menschen unter freiem Himmel. Das Wetter bleibt wechselhaft – vereinzelte Gewitter könnten den Festivals gefährlich werden.
Rund 170.000 Menschen feiern an diesem Wochenende bei Rock am Ring und Rock im Park unter freiem Himmel. Ausgerechnet zum Start der Festivals bleibt das Wetter unruhig. Eine flächige Unwetterlage zeichnet sich zwar nicht ab. Schauer und einzelne Gewitter können den Besuchern aber zeitweise Probleme bereiten.
Wer zeltet, sollte Regenjacke, feste Schuhe und Heringe griffbereit haben. Denn bei Gewittern drohen lokal Starkregen, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen.
Freitag bringt Schauer und Gewitter
Am Freitag liegt mäßig warme Meeresluft über Deutschland. Vor allem im Norden, Nordwesten und in den östlichen Mittelgebirgen ziehen einzelne Schauer und Gewitter durch.
Dabei kann es lokal kräftig werden: Vereinzelt sind stürmische Böen bis etwa 65 Kilometer pro Stunde möglich. Auch Starkregen mit mehr als 15 Litern pro Quadratmeter und kleinkörniger Hagel können auftreten. Ab dem späten Abend lässt die Gewittergefahr nach.
Für Festivalbesucher kann es ungemütlich werden
Besonders am Nürburgring in der Eifel dürfte das Wetter rauer ausfallen. Dort müssen Besucher von Rock am Ring mit kühlerem, windigem und wechselhaftem Wetter rechnen. Schauer sind jederzeit möglich.
In Nürnberg sieht es bei Rock im Park etwas milder aus. Ganz trocken bleibt es aber auch dort wohl nicht. Schauer und einzelne Gewitter können die Konzerte unter freiem Himmel zeitweise stören. Ein verregnetes Dauerunwetter ist nach den vorliegenden Informationen aber nicht in Sicht.
Samstag beruhigt sich die Lage vielerorts
Am Samstag bleibt es in der Westhälfte wolkig bis zeitweise stark bewölkt. Dort können Schauer oder kurze Gewitter auftreten. Im Osten zeigt sich das Wetter teils heiter, meist bleibt es trocken.
Die Temperaturen steigen auf 18 bis 25 Grad. Die Unwettergefahr ist gering. Im Norden und an den Alpen können zwar einzelne Gewitter entstehen, diese bleiben nach den vorliegenden Angaben aber überwiegend schwach.
Sonntag bleibt der Norden unbeständig
Am Sonntag ziehen in der Nordhälfte häufiger Wolken durch. Gebietsweise fällt Regen, nach Osten hin sind einzelne Gewitter möglich. Im Süden wird es freundlicher: Dort zeigt sich zunehmend die Sonne, größtenteils bleibt es trocken.
Die Gewittergefahr bleibt gering. Im Norden können einzelne Gewitter stürmische Böen bringen. Für die großen Festivals heißt das: Der letzte Festivaltag dürfte weiter wechselhaft bleiben, größere Wettergefahren zeichnen sich aber nicht ab.
Montag wird es wärmer
Am Montag wird es vielerorts heiter und warm. Im äußersten Nordosten fallen morgens noch letzte Schauer. Danach setzt sich in vielen Regionen freundlicheres Wetter durch.
Die Temperaturen reichen von etwa 20 Grad im Norden bis 28 Grad im Süden. Am Abend können im Südwesten und am Alpenrand kräftige Schauer und Gewitter entstehen. Dann besteht bei Gewittern die Gefahr von Sturmböen.










