„Woran hat et jelegen“
Linke-Politikerin imitiert Internet-Meme
23.03.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Mit 4,4 Prozent erreichten die Linken in Rheinland-Pfalz ihr bisher bestes Ergebnis überhaupt. Ein Moment des Abends sorgt für Aufsehen.
Linken-Spitzenkandidatin Rebecca Ruppert aus Rheinland-Pfalz wurde nach den ersten Hochrechnungen am Sonntagabend im ARD-Interview gefragt, ob die Antisemitismus-Debatte in ihrer Partei im Schlussspurt vor der Wahl noch Stimmen gekostet habe.
„Also hilfreich war’s sicher nicht. Aber, ja, kann man sich hinterher immer fragen, woran‘s gelegen hat. Ich mein, woran hat’s gelegen? Fragt man sich hinterher immer, woran’s gelegen hat“, entgegnete die Linken-Landesvorsitzende daraufhin.
Ihre Antwort erinnert stark an das Internet-Meme, in dem der Schauspieler, Moderator und Stadionsprecher von Borussia Mönchengladbach Torsten Knippertz einen Fußballspieler nachmacht. Ihm wird nach einem Spiel – und auch nach einer Wahl – die so typische Frage gestellt „Woran hat es gelegen?“ und dreht sich mit seiner Antwort nur im Kreis, ohne etwas auszusagen.
In rheinischem Dialekt und außer Atem sagt er: „Na gut, ich sag mal so: Woran hat’s jelegen? Da fragt man sich immer, woran hat et jelegen. Fragt man sich immer, woran es jelegen hat, isso.” Allein auf Youtube wurde das Video 2,3 Millionen Mal geklickt.
Die Linke erreichte bei der Wahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag mit 4,4 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer rheinland-pfälzischen Landtagswahl.












