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Home » Revo-Hotelkette nach Insolvenz gerettet: Über 5.000 Jobs bleiben
Wirtschaft

Revo-Hotelkette nach Insolvenz gerettet: Über 5.000 Jobs bleiben

By zeit-heute.deJuni 3, 20262 Mins Read
Revo-Hotelkette nach Insolvenz gerettet: Über 5.000 Jobs bleiben
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Neue Eigentümer

Insolvente Hotelkette mit mehr als 5.000 Jobs gerettet

02.06.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

H2 Hotel Alexanderplatz: Der Betrieb zahlreicher Hotels soll fortgeführt werden. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago)

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Die Hotelkette Revo stand vor dem Aus. Nun gibt es Hoffnung: Investoren übernehmen den Großteil der Häuser und sichern tausende Arbeitsplätze.

Die insolvente Hotelkette Revo Hospitality Group wurde gerettet. 165 der insgesamt 175 betroffenen Hotels in Deutschland, Österreich und den Niederlanden werden weiterbetrieben. Fünf internationale Hotelgruppen und Investoren übernehmen den Großteil der Häuser, teilten die Rechtsanwälte Benedikt de Bruyn und Gordon Geiser von GT Restructuring mit. Zehn Hotels suchen noch nach einer Lösung.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group, die im Januar und Februar für 138 Hotelgesellschaften beantragt wurde, hatte zunächst für Unsicherheit gesorgt. Es bleibe jedoch „der weit überwiegende Teil“ der 5.450 Arbeitsplätze in den Hotels erhalten, so Rechtsanwalt Geiser. Für die 450 Beschäftigten der Unternehmenszentrale in Berlin gibt es hingegen keine Perspektive – ihre Arbeitsverhältnisse werden nicht fortgeführt.

  • Nach Insolvenz: Erste Häuser müssen schließen
  • Revo-Insolvenz: Gelingt die Rettung der Berliner Standorte?

Hoffnung für die Hotelbranche

Revo war einer der größten Hotelbetreiber Europas und führte Stadthotels sowie Apartments unter bekannten Marken wie H-Hotels, Holiday Inn, Ibis, Intercity, Mövenpick und Steigenberger. Trotz der Insolvenz blieben die Hotels geöffnet, und die Pachtverträge wurden in den meisten Fällen fortgeführt. Die Investorensuche stieß auf großes Interesse: Über hundert Interessenten meldeten sich, von denen rund 20 verbindliche Angebote abgaben.

Bis Mitte Juni sollen die Investmentvereinbarungen mit den fünf internationalen Hotelgruppen und Investoren unterzeichnet werden. Auch die nicht von der Insolvenz betroffenen Hotels in der Schweiz, Tschechien, Italien und Frankreich werden weiterhin betrieben. Gespräche mit Investoren für diese Häuser befinden sich in der finalen Phase.

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