Lebenswichtig nach Unfällen
Kennen Sie schon die „Rechte-Hand-Regel“?
Aktualisiert am 26.03.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei Stau auf der Autobahn zählt jede Sekunde: Wer die Rettungsgasse blockiert, gefährdet Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer. Mit dieser einfachen Regel wird das richtige Verhalten zum Kinderspiel.
Rettungsgassen sind Lebensretter. Auf Außerortsstraßen und Autobahnen mit mindestens zwei Fahrstreifen pro Richtung ist deshalb es entscheidend, die Rettungsgasse bereits bei Schrittgeschwindigkeit zu bilden – noch bevor sich Rettungs- oder Abschleppfahrzeuge nähern.
Die „Rechte-Hand-Regel“ hilft dabei, den richtigen Platz zu finden. Probieren Sie es einmal aus. Dazu schauen Sie von oben auf Ihre rechte Hand. Der Daumen zeigt nach links und symbolisiert den linken Fahrstreifen. Alle anderen Finger stehen für die übrigen Fahrstreifen. Nun ist es ganz einfach: Die Rettungsgasse liegt immer zwischen Daumen und Zeigefinger.
Wer nicht rechtzeitig Platz macht, zwingt Rettungskräfte zu riskanten Manövern. Verzögerungen können zu weiteren Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Die Bildung der Rettungsgasse ist gesetzlich vorgeschrieben. Wer sie nicht richtig bildet, muss mit harten Strafen rechnen:
Nur bestimmte Einsatzkräfte dürfen die Gasse befahren, darunter: Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Abschleppunternehmen. Für alle anderen ist die Nutzung tabu. Verstöße bringen ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.











