
Wintereinbruch im Norden
Schnee bremst Regional- und Fernverkehr im Raum Bremen
Aktualisiert am 03.01.2026 – 21:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Regionalverkehr um Bremen ist gestört. Reisende müssen sich auf erhebliche Verzögerungen und mögliche Ausfälle einstellen.
Schnee und Eis haben im Bahnverkehr in Bremen und Niedersachsen am Samstag für massive Einschränkungen gesorgt. Im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen.
Betroffen sind im Regionalverkehr die Verbindungen von Norddeich Mole nach Bremen und Hannover, von Bremerhaven-Lehe nach Hannover sowie die Strecke von Osnabrück nach Bremen und Bremerhaven-Lehe, wie das Unternehmen auf seiner Homepage mitteilt. Es komme zu Verspätungen, auch Teilausfälle seien möglich, heißt es vonseiten der Bahn. Fahrgäste müssten mit einer Reisezeitverlängerung von etwa 60 Minuten rechnen.
Im Fernverkehr können alle ICE-/IC-Züge über Bremen Hbf betroffen sein, heißt es weiter. Beeinträchtigungen und Verspätungen von bis zu 40 Minuten seien möglich.
Auch beim Eisenbahnunternehmen Metronom gibt es Einschränkungen. Die Weichenheizungen stoßen angesichts der hohen Neuschneemengen an ihre technischen Grenzen, so das Unternehmen. Der Schnee könne nicht mehr vollständig abgetaut werden und gefriere in vielen Fällen unmittelbar erneut. Weichen und Signale fielen vereinzelt aus.
Betroffen ist unter anderem die Strecke von Bremen nach Hamburg (RE4/RB41). „Wer kann, sollte seine Reise unbedingt verschieben und unnötige Fahrten vermeiden“, heißt es auf der Homepage des Eisenbahnunternehmens.
Das Unternehmen teilte weiter mit, dass in zahlreichen Landkreisen und Städten der Busverkehr eingestellt worden sei. Die Straßenverhältnisse ließen ein sicheres Fahren nicht mehr zu. Fahrgäste sollten deutlich mehr Zeit einplanen und sich über die aktuelle Lage informieren.










