Champions League am Mittwoch
Wilde Schlussphase – Real Madrid zu stark für Leipzig
Aktualisiert am 21.10.2026 – 23:23 UhrLesedauer: 2 Min.
RB Leipzig zeigt bei Real Madrid eine engagierte Leistung. Die Sachsen scheitern aber letztlich an der eigenen Chancenverwertung – und eiskalten Hausherren. Am Ende wird es turbulent.
In Spiel eins nach der herben 1:6-Klatsche gegen die Bayern am vergangenen Wochenende hat RB Leipzig mit einem 1:4 (0:1) bei Real Madrid trotz zeitweise guter Leistung die nächste hohe Niederlage einstecken müssen.
Für Real trafen Bernardo Silva kurz vor (44. Minute) und Arda Güler kurz nach der Pause (52.). Außerdem steuerte Kylian Mbappé noch einen Treffer zum 3:0 bei (83.). Leipzig scheiterte mehrmals am glänzend aufgelegten Thibaut Cortouis im Tor Reals. Nur Tidiam Gomis konnte den Belgier bezwingen (85.), sein Tor blieb Ergebniskosmetik. Kurz vor Schluss setzte der im Sommer von Leipzig nach Madrid gewechselte Yan Diomandé noch einen Höhepunkt mit seinem Tor zum 4:1 (87.).
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So lief das Spiel
Vor dem Auftritt in der spanischen Hauptstadt hatte Demichelis von seinen Spielern gefordert, die Pleite vom Wochenende zu vergessen. „Wir werden ein anderes Gesicht zeigen“, kündigte der Argentinier an. Dafür veränderte er die Anfangsformation auf drei Positionen. Unter anderem kam Ridle Baku als Rechtsverteidiger für den gegen Bayern völlig überforderten Lukas Klostermann zum Einsatz.
Und der Coach sollte zunächst Recht behalten. Zu Beginn ließ RB gegen Mbappé und Co. kaum etwas zu und setzte selbst Nadelstiche nach vorne. Zwar zog Madrid in der Folge das Tempo an, doch Leipzig hielt stark dagegen – und hatte die erste Großchance: Mittelstürmer Romulo (28.) prüfte Real-Torwart Thibaut Courtois aus der Drehung. Die Gastgeber antworteten prompt mit einem Distanzschuss von Vinicius Jr. (29.), den RB-Keeper Maarten Vandevoordt abwehrte.

Die Leipziger waren nun mindestens ebenbürtig und zeigten sich weiter mutig. Kapitän David Raum filetierte mit einem tollen Tiefenpass die Real-Abwehr, doch der freie Christopher Nkunku (41.) scheiterte im Duell an Courtois. Mitten in dieser starken RB-Phase schlugen die Königlichen dann zu. Einen Abschluss von Arda Güler parierte Vandevoordt mit den Füßen. Den frei zwischen seinen Beinen trudelnden Ball drückte Bernardo Silva über die Linie. Kurz vor der Pause zwang Vini Jr. (45.+1) den Leipziger Schlussmann erneut zu einer Glanztat.
Nach der Halbzeit drehte Real langsam auf. Vandevoordt hielt einen Schuss aus spitzem Winkel von Madrids Kapitän Fede Valverde (48.). Leipzig hatte nun viel weniger Zugriff als im ersten Durchgang, schaffte kaum Entlastung – und wurde dafür bestraft. Jude Bellingham fand Mbappé am zweiten Pfosten, dessen Kopfballverlängerung Güler vollendete. Nur drei Minuten später traf Mbappé das Außennetz. Real kontrollierte nun das Spiel und legte nach. Nach Leipzigs Ehrentreffer setzte Diomandé, der in der 70. Minute eingewechselt worden war, für den sehenswerten Endstand.











