
Mercedes in Gegenverkehr geschleudert
20-Jähriger rast Polizei davon: Trümmerfeld und Flammen
16.11.2025 – 12:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitten in einer 5.000-Einwohner-Gemeinde heult nachts ein Motor auf – dann kracht es gewaltig. Ein 20-Jähriger droht zu verbrennen.
Bei einem mutmaßlichen Raser-Unfall in Deggingen in Baden-Württemberg sind drei junge Menschen schwer verletzt worden.
Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten an einer eingerichteten Kontrollstelle in der Nacht auf Sonntag gegen 2.45 Uhr auf einen 20 Jahre alten Mercedes-Fahrer aufmerksam. Bereits zuvor hatte sich ein Zeuge über den „in typischer Posermanier herumfahrenden“ Wagen beschwert.
Als die Beamten den 20-Jährigen anhalten wollten, gab der junge Mann Gas und raste durch die Ortsmitte der 5.000-Einwohner-Gemeinde Deggingen. Er fuhr so schnell, dass die Polizisten den Wagen schon nicht mehr sehen konnten, als sie die Verfolgung aufnahmen.
Etwa eine Minute später hörten die Beamten dann einen lauten Knall – es war zum folgenreichen Zusammenstoß gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der 20-Jährige wohl in einer Rechtskurve „aufgrund überhöhter Geschwindigkeit“ von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr gerast. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Mini zusammen. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls rund 30 Meter durch die Luft katapultiert.
In dem Mini saßen ein 20-Jähriger sowie sein 15-jähriger Beifahrer. Beide erlitten schwere Verletzungen und waren zunächst nicht ansprechbar. Auch der Mercedes-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Kurz nach dem Zusammenprall fing sein Wagen Feuer – er konnte gerade noch rechtzeitig aus dem Auto gerettet werden. Die alarmierte Feuerwehr löschte schließlich den Brand.










