Besonderes Comeback zum 40. Geburtstag
Ex-„Fernsehgarten“-Moderatorin kehrt zurück
02.06.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie hat sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nun steht ihr Comeback-Termin fest: Ramona Leiß wird Andrea Kiewel bald im „Fernsehgarten“ besuchen.
Sechs Jahre lang moderierte Ramona Leiß den „ZDF-Fernsehgarten“, von 1993 bis 1999. Dann verschwand sie allmählich aus dem Fernsehen. Ihr Coming-out, so erzählte sie es vor einigen Wochen mit den Medien der Ippen-Gruppe, habe dazu beigetragen: „Die Stimmung bei den Verantwortlichen war gekippt.“
Schon einmal hatte sie solche Vorwürfe erhoben, zehn Jahre ist das inzwischen her. Damals erregte sie Aufsehen mit Aussagen wie diesen: „Als bekennende Lesbe habe ich in der heilen Familienunterhaltung keine Chance mehr“, sagte sie 2016 der „Bild“ und fügte an: „Mein Outing hat mich effektiv meine Karriere gekostet. Danach habe ich keine Jobs mehr bekommen.“
In wenigen Tagen ist sie wieder im TV zu sehen
Jetzt kehrt Ramona Leiß in die Sendung zurück, die sie einst berühmt machte: in den „ZDF-Fernsehgarten“. Am 7. Juni wird sie in der Show, die heute von Andrea Kiewel moderiert wird, zu sehen sein. Es ist eine besondere Rückholaktion zum 40. Jubiläum des Sonntagdauerbrenners.
Moderatorin Andrea Kiewel hatte in der Auftaktshow bereits angedeutet, dass bekannte Namen zurückkehren würden. Leiß‘ Auftritt steht unter dem Motto „Vier-Jahrzehnte-Mix“. Was genau geplant ist, lassen die beiden Moderatorinnen noch offen.

Ob Ramona Leiß dann auch ihre lange Bildschirmabstinenz thematisieren wird? Der klare Bruch mit ihrer beruflichen Vergangenheit begleitet sie bis heute. Sie habe „Geld gegen Freiheit“ getauscht und die Entscheidung dennoch bewusst getroffen. Die Münchenerin heiratete ihre Frau und erklärte: „Ihr zuliebe wollte ich das alles gar nicht mehr.“
Seither habe sie zwar deutlich weniger Einladungen erhalten, aber das störe sie offenbar nicht, so Leiß in dem Gespräch mit „Ippen-Media“: „Wenn man nicht mehr regelmäßig im Fernsehen erscheint, vergessen einen die Leute – oder es gibt andere, aktuellere Gesichter.“












