
Unfälle wegen Winterwetter
Ast bricht wegen Schnee – Radfahrer lebensgefährlich verletzt
Aktualisiert am 27.01.2026 – 08:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Schnee und Glätte führen im Straßenverkehr zu Komplikationen. In Bayern landet ein Radfahrer im Krankenhaus – und kämpft um sein Leben.
In Bamberg löste der Schneefall bereits am Montag eine folgenreiche Kettenreaktion aus. Ein Radfahrer wurde von einem herabfallenden Ast getroffen – wie die Polizei mitteilte, brach er wegen der Schneelast. Der 41-jährige Mann schwebt in Lebensgefahr und befindet sich aktuell im Krankenhaus. Die Polizei Oberfranken warnte in dem Zusammenhang vor dem Aufenthalt unter Bäumen.
Auch im Autoverkehr sorgte der Schneefall für Unfälle. Ein festgefahrener und quergestellter Lastwagen blockierte für mehrere Stunden die Autobahn 5 in Richtung Kassel. Am frühen Dienstagmorgen war nur noch eine Spur gesperrt. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, man sei aktuell dabei, die Situation nach und nach aufzulösen.
Wie die Polizei bekannt gab, kam es in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu wenigen glättebedingten Unfällen. Gleichzeitig setze der Berufsverkehr erst schrittweise ein – und könne die Zahlen noch einmal nach oben ziehen.
Der DWD geht davon aus, dass das Winterwetter auch in den kommenden Tagen anhält. Am Mittwoch soll es bedeckt bleiben, gebietsweise sei mit Niederschlag zu rechnen. Für die tiefen Lagen des Westens und Südwestens rechnen die Wetter-Experten dabei mit Regen, im Bergland sei zudem gefrierender Regen möglich.
Die Temperaturen sollen in weiten Teilen des Landes leicht unter null bleiben. Für die Gebiete am Meer prognostiziert der DWD Windböen.











