Mitten im CL-Finale
PSG-Anhänger springen aus Fanblock – Polizei greift ein
Aktualisiert am 30.05.2026 – 22:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Plötzlich stehen Fans der Franzosen hinter dem Tor von Arsenal-Schlussmann Raya. Sie müssen zurückgedrängt werden. Auslöser ist eine wesentliche Spielszene.
Brenzliger Moment im Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal: Beim Endspiel in Budapest am Samstagabend standen plötzlich Anhänger der Franzosen hinter dem Tor von Arsenal-Schlussmann David Raya. Sie waren aus ihrem Fanblock in den Innenraum des Stadions gesprungen. Ein Großaufgebot der Budapester Polizei stellte sich direkt auf, drängte die Fans zurück.
Die 65. Minute in der Puskás Aréna: Gerade hatte PSG-Superstar Ousmane Dembélé per Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich der Franzosen getroffen, da brachen im Pariser Fanblock hinter dem „Gunners“-Tor alle Dämme – Pyrotechnik wurde gezündet, Rauchschwaden umgaben die Ränge. Und einige Anhänger der Pariser sprangen dabei offenbar selbstvergessen über die Absperrung nach unten in den Bereich zwischen Tor und Tribüne.

Auf den TV-Bildern war dann zu sehen, wie sich ein ganz in Schwarz gekleidetes Großaufgebot der Polizei in voller Montur, mit Schutzhelmen, Schlagstöcken und Pfefferspray vor der Tribüne aufstellte und die entsprungenen Fans wieder auf die Ränge zurückdrängte.
Das Spiel wurde vom deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert derweil nicht unterbrochen, es wurde auf dem Platz weitergespielt. Immerhin auch positiv: Eine Eskalation der Lage konnte verhindert werden, nach wenigen Minuten zogen die Einsatzkräfte wieder ab, die Situation beruhigte sich wieder. Und die Pariser Fans hatten auch nach Spielende erneut Grund zum Jubeln: PSG setzte sich nach hochspannenden 90 Minuten und torloser Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, ist damit erst die zweite Mannschaft in der Historie der „Königsklasse“, die den Titel verteidigen konnte.











