
Sohn steht aktuell vor Gericht
Kronprinzessin Mette-Marit verschiebt kurzfristig ihre Reise
04.02.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Während der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby läuft, wollte Norwegens Kronprinzessin eigentlich verreisen. Doch Mette-Marit steht selbst unter großem Druck.
„Wir haben uns entschieden, im Gerichtssaal nicht anwesend zu sein und uns auch nicht über den Prozess zu äußern“, sagte Kronprinz Haakon vor wenigen Tagen dem norwegischen Fernsehen. Am Dienstag hatte der Prozess gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby gestartet.
Die Kronprinzessin sei während des Gerichtsverfahrens auf einer privaten Reise. Doch diese hat die 52-Jährige nun verschoben. Das bestätigte eine Sprecherin des Königshauses der Deutschen Presse-Agentur – begründete die Entscheidung auf Anfrage aber nicht.
Der Vergewaltigungs-Prozess gegen ihren 29-jährigen Sohn hatte am Dienstag begonnen. Im Fokus stehen Gewalt, Drogen und schwere Sexualdelikte. Die Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby sind heftig und bestimmen seit dem Sommer 2024 die Schlagzeilen.
In 38 Punkten ist er angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen Besuchsverbote. Zahlreiche Frauen werfen ihm Missbrauch und gewaltsames Verhalten vor, außerdem dreht sich die Anklage um illegalen Drogenkonsum. Am Mittwoch soll er zum ersten Mal aussagen.
Doch es gibt noch einen weiteren Skandal, der die norwegische Königsfamilie aktuell belastet. Am Wochenende wurde bekannt, dass ihr Name in den neu veröffentlichten Akten 1.000-mal auftaucht. Das hat eine Analyse des norwegischen Mediums „VG“ ergeben. So kam ans Licht, dass sie in Epsteins Haus geschlafen hat.
Zu den Enthüllungen meldete sich die Kronprinzessin kurz darauf selbst zu Wort. „Es ist einfach nur peinlich“, ließ Mette-Marit nach den Enthüllungen mitteilen und weiter: „Ich hätte seine Vergangenheit genauer untersuchen müssen, und es tut mir leid, dass ich das nicht getan habe.“











