Wegen Absage vom Staat
Prinz Harry sorgt sich um Familie und reist möglicherweise doch allein
28.06.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 3 Min.
Im Juli reist Prinz Harry in seine Heimat Großbritannien. Eigentlich wollte er seine Familie mitnehmen, doch möglicherweise reist der Sohn von König Charles nun doch allein.
Der Besuch von Prinz Harry war bereits durchgeplant. Fünf Tage lang bleibt er in Großbritannien. Dabei sollte seine Familie ihn begleiten. Herzogin Meghan, der siebenjährige Sohn Archie und die fünfjährige Tochter Lilibet sollten während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften wohnen. Dann kam die Absage.
Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete, wurde dem Herzog von Sussex mitgeteilt, dass sein Antrag auf staatlich finanzierten Polizeischutz für den Besuch abgelehnt worden sei. Seitdem erwägt Harry, Ehefrau und Kinder nicht nach Großbritannien mitzubringen.
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Geplant war, dass die Familie Anfang Juli gemeinsam reist. Herzogin Meghan sollte ihren Mann unter anderem bei einem Besuch im Royal Hospital Chelsea sowie bei einer Veranstaltung der Invictus Games im National Exhibition Centre in Birmingham begleiten. Die Kinder sollten zwar nicht bei öffentlichen Terminen auftreten, aber dennoch dabei sein.
Die Details der Reise waren am Freitagabend bekanntgegeben worden. Kurz darauf erfuhr Harry laut, dass sein Antrag auf Polizeischutz abgelehnt worden sei. Staatlich finanzierte Sicherheit stehe der Familie demnach nur innerhalb königlicher Residenzen zu. König Charles III. habe Harry eingeladen, mit seiner Familie einen Teil des Aufenthalts in einem solchen Anwesen zu verbringen.
Seit Harry und Meghan 2020 ihre royalen Pflichten niederlegten und ins Ausland zogen, erhält der Herzog bei Besuchen in Großbritannien grundsätzlich keinen staatlichen Polizeischutz mehr, es sei denn, er nimmt an offiziellen royalen Anlässen teil. Derzeit muss er Reisen 28 Tage im Voraus ankündigen; über Schutzmaßnahmen wird dann von Fall zu Fall entschieden.
Harry hatte auf eine Überprüfung seines Sicherheitsstatus durch das zuständige Gremium, das sogenannte Ravec, gewartet. Diese Überprüfung sollte ursprünglich im März stattfinden. Nun wurde ihm jedoch offenbar mitgeteilt, dass sie nicht stattgefunden habe und alle derartigen Bewertungen derzeit „pausiert“ seien.
Sorge um die Kinder
Ein Vertrauter des Paares äußerte sich deutlich im Gespräch mit „The Telegraph“. Er sagte: „Das Innenministerium und der Ravec-Vorstand schaffen bewusst Bedingungen, die es nahezu unmöglich machen, die Familie von A nach B zu bringen.“ Über Harry selbst hieß es, er sei „im Allgemeinen ziemlich robust“ im Umgang mit solchen Situationen. Die Sorge gelte den Kindern: „Es geht vor allem darum, welche Auswirkungen solche Momente auf die Kinder haben würden – das ist es, was alle am meisten beschäftigt.“ Harry selbst werde seine geplanten Termine wahrnehmen.












