
Kein Wiedersehen mit DHB-Team
Handball-Verband sperrt Deutschland-Schreck
21.01.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 2 Min.
In der Hauptrunde der Handball-EM trifft die DHB-Auswahl zum Auftakt auf Portugal. Ein Deutschland-Schreck verpasst das Duell.
Am Mittwochabend stehen die letzten zwei Vorrundenspiele der Handball-EM auf dem Programm, ab Donnerstag geht es mit der Hauptrunde weiter. Auf die deutsche Nationalmannschaft wartet dann mit Portugal (ab 15.30 Uhr live im Ticker bei t-online) direkt ein unangenehmer Gegner. Die Iberer müssen aber auf einen Star verzichten.
Victor Iturriza, 1,93 Meter großer Kreisläufer, hat sich eine Sperre eingehandelt. Wie die Europäische Handballföderation am Mittwochmittag verkündet hat, wird der Portugiese für ein Spiel gesperrt. Grund dafür ist ein Vergehen, das er sich in den Schlussminuten des Vorrundenspiels gegen Dänemark geleistet hat. Iturriza hatte Welthandballer Mathias Gidsel mit ausgestrecktem Arm geblockt. Da er zuvor bereits zwei Zeitstrafen kassiert hatte, sah der Kreisläufer für die Aktion die Rote Karte.
Aus deutscher Sicht ist das durchaus eine gute Nachricht. Iturriza war im Vorjahr immerhin Teil jener portugiesischen Nationalmannschaft, die das DHB-Team im WM-Viertelfinale aus dem Turnier geschmissen hat. Die Iberer setzten sich seinerzeit mit 31:30 nach Verlängerung durch, Iturriza traf dabei siebenmal.
Ihre Qualitäten haben die Iberer auch beim aktuell laufenden Wettbewerb in Dänemark, Schweden und Norwegen schon unter Beweis gestellt. Dank eines 31:29-Erfolgs über Weltmeister Dänemark schlossen die Portugiesen ihre Vorrunde als Gruppenerster ab und starten mit 2:0 Punkten in der Hauptrunde.
Mit dieser Bilanz geht auch Deutschland in die nächste Runde, da sich das DHB-Team zum Abschluss der Vorrunde gegen mit 34:32 gegen Spanien durchgesetzt hat. In der Hauptrunde warten neben Portugal auch Dänemark, Norwegen und Frankreich.











