Erhebliche Einschränkungen
Kurdische Großdemonstration in Köln – Polizei sperrt Innenstadt ab
24.01.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Großdemonstrationen verursachen am Samstag Absperrungen und Verkehrsprobleme in Köln. Die Polizei ist im Großeinsatz.
Zwei Großdemonstrationen mit insgesamt mehr als 10.000 Menschen führen am Samstag (24. Januar) zu erheblichen Einschränkungen im Kölner Stadtgebiet. Die Polizei sperrt wegen zwei angekündigten prokurdischen Kundgebungen große Bereiche der Innenstadt ab. Es werden aufgrund der Einschränkungen Verkehrsprobleme vor allem am frühen Samstagnachmittag erwartet.
Die Polizei rechnet bei der angekündigten prokurdischen Demonstration in der Deutzer Werft mit etwa 10.000 Teilnehmenden. Nach einer Auftaktkundgebung gegen 12 Uhr in der Deutzer Werft ziehen die Demonstrierenden über die Deutzer Brücke, die Pipinstraße, die Neuköllner Straße und den Mühlenbach und anschließend erneut über die Deutzer Brücke zurück in Richtung Werft. Entlang der Zugstrecke werden Straßen kurzfristig abgesperrt.
Hinzukommt eine ebenfalls prokurdische Demonstration in der Innenstadt, die von 12 bis 18 Uhr angemeldet ist. Sie soll auf dem Kölner Neumarkt stattfinden. Dort erwartet die Polizei derzeit rund 2.000 Personen. Außerdem wollen auf dem Ottoplatz zwischen 15 und 18 Uhr rund 200 Personen unter dem Titel „Freiheit kurdischer Frauen“ demonstrieren. Für beide Demonstrationen kann es kurzfristig zu Absperrungen kommen.
„Die Polizei Köln wird mit starken Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei vor Ort sein, um die Versammlungen zu schützen und unmittelbare Konfrontationen zwischen Meinungsgegnern zu unterbinden“, erklärt die Polizei in einer Mitteilung weiter. Im Straßenverkehr können sich durch die Demonstrationen teils lange Staus bilden, die auch Auswirkungen auf nicht unmittelbar betroffene Straßen haben können.












