Fahndung nach Saboteur
Westlich von Köln: Polizei rückt wegen Stromnetz-Anschlägen aus
06.09.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit Tagen wird nach einem Tatverdächtigen gesucht, der das deutsche Stromnetz sabotiert haben soll. Nun läuft ein Großeinsatz der Polizei am Hambacher Forst.
Die Polizei hat am Hambacher Forst bei Kerpen westlich von Köln einen Großeinsatz gestartet. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur steht der Einsatz im Zusammenhang mit versuchten Sabotageakten auf das deutsche Stromnetz. Bis zu 100 Polizeifahrzeuge waren vor Ort.
Gesucht wird ein 48 Jahre alter Mann aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet. Die Ermittler hatten am Samstag einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen veröffentlicht. Die versuchten Sabotageakte konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen. In allen drei Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt.
Am Freitag (4. September) fanden Beamte in der Wohnung des Tatverdächtigen in Gevelsberg Sprengstoff. Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando in Niederzier am Tagebau Hambach einen Lastwagen, der augenscheinlich zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Den Gesuchten trafen die Einsatzkräfte dort nicht an.












