
Großeinsatz im Ruhrgebiet
Passanten finden sterbenden Mann auf Gehweg
15.01.2026 – 08:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Passanten entdecken einen schwer verletzten Mann – und beginnen mit Reanimationsversuchen. Die Polizei hält sich mit den Hintergründen zurück.
In Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet ist am Mittwochabend ein Mann mutmaßlich getötet worden. Eine Polizeisprecherin bestätigte t-online den Todesfall und den darauffolgenden Großeinsatz, wollte aber keine näheren Details preisgeben.
WDR und „Bild“-Zeitung berichteten übereinstimmend, dass Passanten gegen 18 Uhr einen Mann leblos auf dem Bürgersteig liegen sehen hätten. Sie begannen den Berichten zufolge sofort mit Reanimationsversuchen und alarmierten den Rettungsdienst. Doch alle Bemühungen blieben vergeblich: Der Mann starb noch vor Ort.
Laut „Ruhr Nachrichten“ soll es zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bei dem auch ein Messer zum Einsatz gekommen sei. Die „Bild“-Zeitung berichtete, der Mann sei in der Folge verblutet. Dem Bericht zufolge soll ein Zeuge laute Schreie gehört haben.
Die Polizei löste einen Großeinsatz aus und sperrte das Gebiet weiträumig ab. Das Technische Hilfswerk leuchtete ein angrenzendes Waldstück aus. Ob die Polizei einen mutmaßlichen Täter festnehmen konnte oder die Fahndung noch läuft, blieb unklar. Eine Polizeisprecherin machte auf t-online-Anfrage keine Angaben dazu.
Castrop-Rauxel liegt im nördlichen Ruhrgebiet, nordwestlich von Dortmund im Kreis Recklinghausen. Die Stadt hat rund 70.000 Einwohner.











