Verletzt, beleidigt, bedroht
Polizei ermittelt nach queerfeindlichen Vorfällen
15.08.2026 – 17:05 UhrLesedauer: 1 Min.
In Frankfurt sind zwei Personen aus der queeren Community beleidigt, bedroht und angegriffen worden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Nach zwei queerfeindlichen Angriffen in Frankfurt hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. In einem Fall wies ein Restaurantbetreiber zwei Gäste aus seinem Lokal und beleidigte sie. Anschließend mischten sich zwei weitere Männer ein, die die Betroffenen ebenfalls beleidigten und bedrohten. Im zweiten Fall schlug ein Mann einer 42-jährigen Person aus der queeren Community eine Dose gegen den Kiefer.
Im ersten Vorfall verwies der 41-jährige Wirt zwei Personen im Alter von 25 und 39 Jahren seines Restaurants. Aus dem Streit, der sich daraus entwickelte, mischten sich zwei Männer ein. Alle drei Tatverdächtigen sollen die Betroffenen mehrfach sexuell beleidigt und bedroht haben. Die Polizei nahm Anzeigen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, Bedrohung und Beleidigung auf.
Der zweite Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Seilerstraße/Klapperfeldstraße in der Frankfurter Innenstadt. Die 42-jährige Person hielt sich dort abends mit einer Begleitperson auf, als sie aus einer Gruppe von drei Männern heraus beleidigt wurde. Als sie fragte, wer sie beleidigt habe, meldete sich einer der Männer. Daraufhin schlug ein anderer Mann aus der Gruppe ihr eine Dose gegen den Kiefer. Beide Tatverdächtigen flüchteten anschließend zu Fuß. Zeugen des Vorfalls bittet die Polizei Frankfurt, sich zu melden.











