Nach Bluttat in Hamburg
Messerattacke auf 13-Jährigen: Polizei äußert sich
Aktualisiert am 31.03.2026 – 10:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Jugendlicher wird nahe einer Schule mit einem Messer attackiert. Am Tag nach der Bluttat äußert sich die Polizei zu seinem Gesundheitszustand.
Vor der Attacke soll es nach NDR-Informationen zwischen mehreren Schülern offenbar zu einem Streit gekommen sein. Dieser sei eskaliert, wobei mindestens einer der Beteiligten ein Messer gezogen und auf den 13-Jährigen eingestochen haben soll. Ein Stich habe dabei wohl den Bauch des Jugendlichen getroffen, hieß es weiter. Er sei daraufhin zusammengebrochen. Zwei Tatverdächtige hätten die Flucht ergriffen.
Der 13-jährige Junge habe noch vor Ort reanimiert werden müssen, meldete der NDR. Anschließend sei er in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei bezeichnete seinen Zustand am Montagnachmittag noch als kritisch.
Auf der Suche nach den beiden Tatverdächtigen war die Polizei im Großeinsatz. Insgesamt hätten rund zwei Dutzend Streifenwagen, ein Hubschrauber, ein Diensthund sowie eine Einheit für besonders schwierige Einsatzlagen nach den beiden gefahndet, hieß es in einer Mitteilung der Behörden.
Die beiden mutmaßlichen Täter konnten schließlich festgenommen werden. Es handelt sich um zwei 15-Jährige.
Nun müsse geklärt werden, worum es bei dem Streit ging, welche Rolle die beiden Festgenommenen bei der Eskalation gespielt haben und ob möglicherweise noch weitere Personen an der Tat beteiligt waren, berichteten die „Welt“ und die „Hamburger Morgenpost“. Die Mordkommission ermittle wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Nach der Attacke kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes um die Zeuginnen und Zeugen der Tat.











