Anschlag auf CSD in Berlin

Polen bestürzt über Tod von Staatsbürgerin

27.07.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 1 Min.

Menschen trauern an in der Nähe des Tatorts: Im Tiergarten war am Rande des Christopher Street Day ein Mann mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. (Quelle: dpa/Markus Lenhardt)

Eine aus Polen stammende Frau stirbt beim Anschlag am Rande des CSD in Berlin. Die Regierung in Warschau reagiert.

Polens Regierung hat mit Bestürzung und Trauer auf den Tod einer polnischen Staatsbürgerin bei dem mutmaßlich islamistischen Anschlag am Rande des CSD in Berlin reagiert. „Wir sprechen der Familie und den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus“, schrieb der Sprecher des Außenministeriums auf X.

Der polnische Konsul in Berlin stehe in Kontakt mit den deutschen Behörden und werde der Familie die notwendige konsularische Unterstützung zukommen lassen.

Der Sprecher des Außenministeriums in Warschau sagte der Nachrichtenagentur PAP, die erwachsene Tochter der Frau sei derzeit im Krankenhaus, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr. „Wir wissen, dass sie darüber informiert wurde, dass ihre Mutter nicht mehr lebt“, sagte der Ministeriumssprecher.

Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Eine Frau wurde getötet, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Am Sonntagabend wurde der mutmaßliche Täter Abdul B. bei einem Polizeieinsatz getötet. Hier finden Sie mehr Informationen dazu.

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