Skilanglauf-Umstrukturierung
Bundestrainer verliert Job nach acht Jahren
27.04.2026 – 17:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Der DSV beendet die Ära Schlickenrieder als Bundestrainer und stellt das Langlauf-Team neu auf. Wer künftig welche Rolle übernimmt und was aus Schlickenrieder wird.
Nach acht Jahren als Skilanglauf-Bundestrainer hat der Deutsche Skiverband (DSV) Peter Schlickenrieder von seinem Amt abgelöst. Neuer Cheftrainer wird Michael Bonfert. Gleichzeitig hat der DSV das gesamte Trainerteam neu aufgestellt.
In einer Mitteilung des DSV erklärte Schlickenrieder: „Mit Michael Bonfert gewinnen wir einen Cheftrainer, der unsere gemeinsame Ausrichtung der vergangenen Jahre bestens kennt und mit hoher Expertise fortführen wird.“
Schlickenrieder bleibt dem Verband derweil erhalten: Er fungiert weiterhin als Sportdirektor. Seit Mai 2025 hat er als Trainer und Sportdirektor eine Doppelfunktion inne. Das Amt als Sportdirektor führt er gemeinsam mit Wencke Hölig aus. Zuvor war Andreas Schlütter in die Geschäftsführung der DSV Leistungssport GmbH gewechselt.
Unter Schlickenrieder gewannen Victoria Carl und Katharina Hennig bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking völlig überraschend Gold im Teamsprint. Dazu kam Silber für die Frauen-Staffel. Bei den Winterspielen im Februar in Norditalien holten Laura Gimmler und Coletta Rydzek mit Bronze im Teamsprint die einzige Medaille für die deutschen Skilangläufer.
Der DSV verkündete die Umstrukturierung am Montag. Der Norweger Torstein Dagestad wird neuer Trainer der Männer, Michael Bittner übernimmt das Frauenteam. Der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann wechselt in die Rolle des Head of Performance – bislang war der 46-Jährige Disziplin-Trainer der Frauen.
