„Möchte Ausgleich schaffen“

BVB-Wechsel: Popp gibt seltenen Einblick in ihr Privatleben

27.04.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexandra Popp: Die Stürmerin wird Wolfsburg am Ende der Saison verlassen. (Quelle: IMAGO/Darius Simka/imago)

Alexandra Popp verlässt den VfL Wolfsburg im Sommer und wechselt zu Borussia Dortmund – auch um mehr Ausgleich neben dem Platz zu finden.

Nach 14 Jahren beim VfL Wolfsburg wechselt die frühere Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp im Sommer zu Borussia Dortmund. Die 35-Jährige hat sich dabei auch vorgenommen, neben dem Platz kürzerzutreten. „Ich will versuchen, mir neben dem Platz mehr Zeit für mich zu nehmen. Ich will ausgeglichener sein“, sagte Popp in einem Interview mit Sport1.

Vom Wechsel zum aktuellen Drittligisten erhofft sie sich mehr Raum für ihr Privatleben. „In Dortmund kann ich mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen, mehr in der Natur sein, mit meinem Hund rausgehen. Ich mache gerade den Jagdschein – ich möchte einfach einen Ausgleich schaffen.“

Auf dem Platz setzt Popp auf Freude statt Druck: „Fußball funktioniert bei mir nicht über Krampf, sondern über dieses Gefühl, warum ich das überhaupt mache.“ Popp sieht sich zudem nicht sofort als Symbolfigur des BVB. „Es wurde gesagt, ich soll ein Gesicht des Vereins werden. Das finde ich schwierig. Ein Gesicht wirst du erst nach vielen Jahren und Erfolgen.“ Selbst, wenn sie ihren Dreijahresvertrag erfülle, würde sie sich nicht in dieser Rolle sehen.

Derzeit erholt Popp sich von einer muskulären Verletzung. Das Pokalfinale am 14. Mai in Köln will sie dennoch nicht verpassen: „Klar, mit der Wade dauert es noch ein bisschen, aber die Reha-Phase läuft sehr gut und wir sind weiter optimistisch. Das Ziel Pokalfinale haben wir fest im Blick.“

Am 14. Mai trifft sie in Köln mit dem VfL auf den FC Bayern.

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