„Unerträgliche Schmerzen“
Passagier verbrüht sich Penis im Flieger und klagt
29.05.2026 – 00:25 UhrLesedauer: 3 Min.
„Starke Blasen“ sollen sich auf dem Penis eines britischen Flugpassagiers gebildet haben, nachdem ihm ein Kaffeebecher in den Schoß gefallen war. Er lässt den Vorfall nicht auf sich beruhen.
Ein Brite behauptet, sein Leben werde „nie wieder dasselbe sein“, nachdem sein Penis auf einem Flug mit Virgin Atlanic Airlines durch heißen Kaffee schwer verbrüht wurde. Der 41-Jährige hat Klage gegen die Fluggesellschaft eingereicht, wie er jetzt der BBC erklärte. Was genau war passiert?
Der Fall
Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2025 auf einem Flug von Las Vegas nach London Heathrow. Ihm sei vom Bordpersonal ein heißer Kaffeebecher ohne Plastikdeckel serviert worden, so der Betroffene. Der Klapptisch sei „stark schräg und zu instabil gewesen, um Essen und Getränke zu tragen“. Infolgedessen kippte der Becher um, und der heiße Kaffee ergoss sich in seinen Schoß, wodurch er sich schwere Verbrühungen zuzog.
„Ich hatte unerträgliche Schmerzen und stand gleichzeitig völlig unter Schock, weil die Qualen einfach nicht auszuhalten waren“, sagte er weiter. Erst 20 Minuten später habe man ihm eine Wasserflasche gegeben, damit er sich Wasser über den Schoß gießen konnte. Warum er sich nicht schnell selbst mit einem Gang zur Bordtoilette behalf, bleibt in der Berichterstattung ungeklärt.
Der Mann sei mit seiner Mutter unterwegs gewesen, für die er als Vollzeitpfleger registriert sei. Er habe sich wegen der starken Schmerzen auf dem Flug nicht mehr um sie kümmern können. Er erzählte der BBC, er habe schließlich offenbar doch eine Art Notversorgung erhalten: Paracetamol, einen Verband und locker sitzende Pyjama-Shorts. „Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Penis bereits starke Blasen, und der Verband, den sie angelegt hatten, war abgefallen“, sagte er.
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Die Vorwürfe
Ihm sei medizinische Unterstützung für die Zeit nach der Landung zugesichert worden, doch die gab es nicht. Es habe keinerlei „Nachfragen, keine Korrespondenz – gar nichts“ gegeben.
Die Verbrennung sei inzwischen verheilt, habe jedoch „massive Auswirkungen“ auf sein Leben und seine psychische Gesundheit gehabt, erzählte der Mann weiter. In der Fernsehsendung „Good Morning Britain“ erzählte er, er habe Narben auf dem Penis. Er und seine Partnerin würden versuchen, ein Kind zu zeugen. Das habe bislang nicht funktioniert. Ob es hierfür tatsächlich einen Zusammenhang mit dem Vorfall im Flugzeug gibt, kann nur gemutmaßt werden. „Es betrifft meine Männlichkeit – und sie wird nie wieder dieselbe sein“, fügte der Passagier hinzu.
Die Ermittlungen
Ein Sprecher der Fluggesellschaft Virgin Atlantic Airlines entschuldigte sich und erklärte, die Sicherheit und das Wohlbefinden der „Kunden und Mitarbeitenden hätten stets höchste Priorität“.
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